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FGO § 51

Finanzgerichtsordnung

(1) Für die Ausschließung und Ablehnung der Gerichtspersonen gelten §§ 41 bis 49 der Zivilprozessordnung sinngemäß. Gerichtspersonen können auch abgelehnt werden, wenn von ihrer Mitwirkung die Verletzung eines Geschäfts- oder Betriebsgeheimnisses oder Schaden für die geschäftliche Tätigkeit eines Beteiligten zu besorgen ist.

(2) Von der Ausübung des Amtes als Richter, als ehrenamtlicher Richter oder als Urkundsbeamter ist auch ausgeschlossen, wer bei dem vorausgegangenen Verwaltungsverfahren mitgewirkt hat.

(3) Besorgnis der Befangenheit nach § 42 der Zivilprozessordnung ist stets dann begründet, wenn der Richter oder ehrenamtliche Richter der Vertretung einer Körperschaft angehört oder angehört hat, deren Interessen durch das Verfahren berührt werden.

Referenzen

Zitiert von

Beschluss vom Finanzgericht des Landes Sachsen-Anhalt (5. Senat) - 5 K 342/19
25. August 2025
5 K 342/19 25. August 2025
Beschluss vom Bundesfinanzhof - VIII B 66/24
29. Juli 2025
VIII B 66/24 29. Juli 2025
Urteil vom Finanzgericht Münster - 2 K 2954/17 E,G,F
13. Mai 2025
2 K 2954/17 E,G,F 13. Mai 2025
Beschluss vom Bundesfinanzhof - V B 20/24
5. Mai 2025
V B 20/24 5. Mai 2025
Beschluss vom Bundesfinanzhof - V B 57/23
24. März 2025
V B 57/23 24. März 2025
Urteil vom Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg (9. Senat) - 9 S 1224/23
20. März 2025
9 S 1224/23 20. März 2025
Urteil vom Bundesfinanzhof - III R 33/24 (III R 50/17)
23. Januar 2025
III R 33/24 (III R 50/17) 23. Januar 2025
Beschluss vom Bundesfinanzhof - VIII S 9/24
26. November 2024
VIII S 9/24 26. November 2024
Beschluss vom Bundesfinanzhof - VIII B 87/23
12. November 2024
VIII B 87/23 12. November 2024
Urteil vom Bundesfinanzhof - X K 7/22
6. November 2024
X K 7/22 6. November 2024