HGB § 126

Handelsgesetzbuch

(1) Die Vertretungsmacht der Gesellschafter erstreckt sich auf alle gerichtlichen und außergerichtlichen Geschäfte und Rechtshandlungen einschließlich der Veräußerung und Belastung von Grundstücken sowie der Erteilung und des Widerrufs einer Prokura.

(2) Eine Beschränkung des Umfanges der Vertretungsmacht ist Dritten gegenüber unwirksam; dies gilt insbesondere von der Beschränkung, daß sich die Vertretung nur auf gewisse Geschäfte oder Arten von Geschäften erstrecken oder daß sie nur unter gewissen Umständen oder für eine gewisse Zeit oder an einzelnen Orten stattfinden soll.

(3) In betreff der Beschränkung auf den Betrieb einer von mehreren Niederlassungen der Gesellschaft finden die Vorschriften des § 50 Abs. 3 entsprechende Anwendung.

Referenzen

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Zitiert von

Teil-Grund- und Teilurteil vom Oberlandesgericht Hamm - 22 U 58/16
4. Juli 2019
22 U 58/16 4. Juli 2019
Urteil vom Oberlandesgericht Hamm - 8 U 41/18
19. November 2018
8 U 41/18 19. November 2018
Urteil vom Bundesgerichtshof (4. Zivilsenat) - IV ZR 200/16
4. Juli 2018
IV ZR 200/16 4. Juli 2018
Urteil vom Oberlandesgericht Stuttgart - 10 U 51/15
10. Mai 2016
10 U 51/15 10. Mai 2016
Urteil vom Oberlandesgericht Stuttgart - 12 U 41/15
17. November 2015
12 U 41/15 17. November 2015
Urteil vom Sozialgericht Stralsund (3. Kammer) - S 3 KR 68/10
29. November 2013
S 3 KR 68/10 29. November 2013
Urteil vom Oberlandesgericht Stuttgart - 14 U 7/08
11. März 2009
14 U 7/08 11. März 2009
Beschluss vom Oberlandesgericht Stuttgart - 8 W 425/02
3. Juli 2003
8 W 425/02 3. Juli 2003