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HGB § 135 Ansprüche des ausgeschiedenen Gesellschafters

Handelsgesetzbuch

(1) Sofern im Gesellschaftsvertrag nichts anderes vereinbart ist, ist die Gesellschaft verpflichtet, den ausgeschiedenen Gesellschafter von der Haftung für die Verbindlichkeiten der Gesellschaft zu befreien und ihm eine dem Wert seines Anteils angemessene Abfindung zu zahlen. Sind Verbindlichkeiten der Gesellschaft noch nicht fällig, kann die Gesellschaft dem Ausgeschiedenen Sicherheit leisten, statt ihn von der Haftung nach § 126 zu befreien.

(2) Im Fall des § 134 ist für die Ermittlung des Abfindungsanspruchs die Vermögenslage der Gesellschaft in dem Zeitpunkt maßgebend, in welchem die Ausschließungsklage erhoben ist.

(3) Der Wert des Gesellschaftsanteils ist, soweit erforderlich, im Wege der Schätzung zu ermitteln.

Referenzen

Zitiert von

Beschluss vom Bundesgerichtshof - II ZR 80/24
16. Juli 2025
II ZR 80/24 16. Juli 2025
Beschluss vom Unknown court (7. Zivilsenat) - VII ZB 24/17
3. April 2019
VII ZB 24/17 3. April 2019
Urteil vom Finanzgericht Rheinland-Pfalz (3. Senat) - 3 K 1568/15
15. Juni 2018
3 K 1568/15 15. Juni 2018
Urteil vom Finanzgericht Hamburg (6. Senat) - 6 K 30/14
15. Dezember 2014
6 K 30/14 15. Dezember 2014
Beschluss vom Oberlandesgericht Köln - 19 W 14/14
5. Juni 2014
19 W 14/14 5. Juni 2014
Urteil vom Kammergericht (12. Zivilsenat) - 12 U 22/13
8. Mai 2014
12 U 22/13 8. Mai 2014
Urteil vom Sozialgericht Stralsund (3. Kammer) - S 3 KR 68/10
29. November 2013
S 3 KR 68/10 29. November 2013
Urteil vom Oberlandesgericht Frankfurt am Main (19. Zivilsenat) - 19 U 68/11
18. November 2011
19 U 68/11 18. November 2011
Urteil vom Oberlandesgericht Hamm - 8 U 176/06
28. Januar 2009
8 U 176/06 28. Januar 2009