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HGB § 139 Auflösung durch gerichtliche Entscheidung

Handelsgesetzbuch

(1) Auf Antrag eines Gesellschafters kann aus wichtigem Grund die Auflösung der Gesellschaft durch gerichtliche Entscheidung ausgesprochen werden, wenn ihm die Fortsetzung der Gesellschaft nicht zuzumuten ist. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn ein anderer Gesellschafter eine ihm nach dem Gesellschaftsvertrag obliegende wesentliche Verpflichtung vorsätzlich oder grob fahrlässig verletzt hat oder wenn die Erfüllung einer solchen Verpflichtung unmöglich wird.

(2) Eine Vereinbarung im Gesellschaftsvertrag, welche das Recht des Gesellschafters, die Auflösung der Gesellschaft aus wichtigem Grund zu verlangen, ausschließt oder Absatz 1 zuwider beschränkt, ist unwirksam.

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Zitiert von

Beschluss vom Oberlandesgericht München - 23 W 869/24e
19. Juni 2024
23 W 869/24e 19. Juni 2024
Urteil vom Hanseatisches Oberlandesgericht (6. Zivilsenat) - 6 U 55/22
16. Februar 2023
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Urteil vom Bundesgerichtshof (2. Zivilsenat) - II ZR 56/18
21. April 2020
II ZR 56/18 21. April 2020
Beschluss vom Landgericht Bonn - 33 T 55/17
24. April 2018
33 T 55/17 24. April 2018
Beschluss vom Landgericht Bonn - 33 T 944/15
28. November 2017
33 T 944/15 28. November 2017
Urteil vom Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg (29. Kammer) - 29 K 216.14
2. Juni 2016
29 K 216.14 2. Juni 2016
Urteil vom Sozialgericht Stralsund (3. Kammer) - S 3 KR 68/10
29. November 2013
S 3 KR 68/10 29. November 2013
Urteil vom Landgericht Bonn - 14 O 34/12
19. April 2012
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Beschluss vom Bundesverwaltungsgericht (8. Senat) - 8 B 74/10
14. Juni 2011
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Urteil vom Oberlandesgericht Düsseldorf - I-16 U 248/06
19. September 2008
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