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KfzPflVV § 6

Verordnung über den Versicherungsschutz in der Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung

(1) Wegen einer nach Eintritt des Versicherungsfalls vorsätzlich oder grob fahrlässig begangenen Obliegenheitsverletzung ist die Leistungsfreiheit des Versicherers dem Versicherungsnehmer gegenüber vorbehaltlich der Absätze 2 und 3 auf einen Betrag von höchstens 2 500 Euro beschränkt; die Beweislast für das Nichtvorliegen einer groben Fahrlässigkeit trägt der Versicherungsnehmer

(2) Soweit eine grob fahrlässig begangene Obliegenheitsverletzung weder Einfluß auf die Feststellung des Versicherungsfalles noch auf die Feststellung oder den Umfang der dem Versicherer obliegenden Leistung gehabt hat, bleibt der Versicherer zur Leistung verpflichtet.

(3) Bei besonders schwerwiegender vorsätzlich begangener Verletzung der Aufklärungs- oder Schadensminderungspflichten ist die Leistungsfreiheit des Versicherers auf höchstens 5 000 Euro beschränkt.

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Zitiert von

Beschluss vom Oberlandesgericht Frankfurt am Main (10. Zivilsenat) - 10 U 218/16
27. Dezember 2017
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Urteil vom Amtsgericht Köln - 269 C 72/13
4. Juli 2014
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Urteil vom Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg (26. Kammer) - 26 Sa 2223/13
20. März 2014
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Urteil vom Landgericht Heidelberg - 3 S 26/13
23. Januar 2014
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Urteil vom Landgericht Bonn - 6 S 63/12
15. November 2012
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Beschluss vom Kammergericht (6. Zivilsenat) - 6 U 141/09
7. Mai 2010
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Urteil vom Niedersächsisches Finanzgericht (3. Senat) - 3 K 142/06
26. September 2007
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Urteil vom Amtsgericht Aachen - 11 C 125/07
6. Juli 2007
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Beschluss vom Landgericht Dortmund - 2 T 1/06
21. November 2005
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Beschluss vom Landgericht Kaiserslautern (3. Zivilkammer) - 3 O 621/04
1. März 2005
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