StGB § 230 Strafantrag

Strafgesetzbuch

(1) Die vorsätzliche Körperverletzung nach § 223 und die fahrlässige Körperverletzung nach § 229 werden nur auf Antrag verfolgt, es sei denn, daß die Strafverfolgungsbehörde wegen des besonderen öffentlichen Interesses an der Strafverfolgung ein Einschreiten von Amts wegen für geboten hält. Stirbt die verletzte Person, so geht bei vorsätzlicher Körperverletzung das Antragsrecht nach § 77 Abs. 2 auf die Angehörigen über.

(2) Ist die Tat gegen einen Amtsträger, einen für den öffentlichen Dienst besonders Verpflichteten oder einen Soldaten der Bundeswehr während der Ausübung seines Dienstes oder in Beziehung auf seinen Dienst begangen, so wird sie auch auf Antrag des Dienstvorgesetzten verfolgt. Dasselbe gilt für Träger von Ämtern der Kirchen und anderen Religionsgesellschaften des öffentlichen Rechts.

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Zitiert von

Beschluss vom Verwaltungsgericht Hamburg (1. Kammer) - 1 E 2009/18
22. Juni 2018
1 E 2009/18 22. Juni 2018
Urteil vom Bundesgerichtshof (3. Strafsenat) - 3 StR 585/17
14. Juni 2018
3 StR 585/17 14. Juni 2018
Beschluss vom Amtsgericht Magdeburg - 61 AR 22/17
30. November 2017
61 AR 22/17 30. November 2017
Beschluss vom Bundesgerichtshof (6. Zivilsenat) - VI ZR 25/16
16. Mai 2017
VI ZR 25/16 16. Mai 2017
Beschluss vom Bundesgerichtshof (2. Strafsenat) - 2 StR 79/17
20. April 2017
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Beschluss vom Bundesverwaltungsgericht (1. Wehrdienstsenat) - 1 WB 23/16
30. März 2017
1 WB 23/16 30. März 2017
Beschluss vom Bundesgerichtshof (3. Strafsenat) - 3 StR 475/16
22. März 2017
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Beschluss vom Bundesgerichtshof (3. Strafsenat) - 3 StR 453/16
21. Dezember 2016
3 StR 453/16 21. Dezember 2016
Beschluss vom Amtsgericht Landstuhl - 2 OWi 4286 Js 10115/16
20. Oktober 2016
2 OWi 4286 Js 10115/16 20. Oktober 2016
Beschluss vom Bundesgerichtshof (3. Strafsenat) - 3 StR 417/15
8. März 2016
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