StGB § 257 Begünstigung

Strafgesetzbuch

(1) Wer einem anderen, der eine rechtswidrige Tat begangen hat, in der Absicht Hilfe leistet, ihm die Vorteile der Tat zu sichern, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Die Strafe darf nicht schwerer sein als die für die Vortat angedrohte Strafe.

(3) Wegen Begünstigung wird nicht bestraft, wer wegen Beteiligung an der Vortat strafbar ist. Dies gilt nicht für denjenigen, der einen an der Vortat Unbeteiligten zur Begünstigung anstiftet.

(4) Die Begünstigung wird nur auf Antrag, mit Ermächtigung oder auf Strafverlangen verfolgt, wenn der Begünstiger als Täter oder Teilnehmer der Vortat nur auf Antrag, mit Ermächtigung oder auf Strafverlangen verfolgt werden könnte. § 248a gilt sinngemäß.

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Urteil vom Bundesverwaltungsgericht (2. Wehrdienstsenat) - 2 WD 3/15
10. Dezember 2015
2 WD 3/15 10. Dezember 2015
Urteil vom Bundesgerichtshof (4. Strafsenat) - 4 StR 151/15
10. September 2015
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Urteil vom Bundesgerichtshof (2. Strafsenat) - 2 StR 139/14
17. Juni 2015
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Urteil vom Bundesgerichtshof (2. Zivilsenat) - II ZR 174/13
8. Juli 2014
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Beschluss vom Bundesgerichtshof (2. Strafsenat) - 2 StR 435/13
16. April 2014
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24. Februar 2014
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23. Januar 2009
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