StGB § 31 Rücktritt vom Versuch der Beteiligung

Strafgesetzbuch

(1) Nach § 30 wird nicht bestraft, wer freiwillig

1.
den Versuch aufgibt, einen anderen zu einem Verbrechen zu bestimmen, und eine etwa bestehende Gefahr, daß der andere die Tat begeht, abwendet,
2.
nachdem er sich zu einem Verbrechen bereit erklärt hatte, sein Vorhaben aufgibt oder,
3.
nachdem er ein Verbrechen verabredet oder das Erbieten eines anderen zu einem Verbrechen angenommen hatte, die Tat verhindert.

(2) Unterbleibt die Tat ohne Zutun des Zurücktretenden oder wird sie unabhängig von seinem früheren Verhalten begangen, so genügt zu seiner Straflosigkeit sein freiwilliges und ernsthaftes Bemühen, die Tat zu verhindern.

Referenzen

Dieses Dokument enthält keine Referenzen.

Zitiert von

Beschluss vom Bundesgerichtshof (5. Strafsenat) - 5 StR 108/18
8. Mai 2018
5 StR 108/18 8. Mai 2018
Urteil vom Bundesgerichtshof (2. Strafsenat) - 2 StR 414/16
24. Mai 2017
2 StR 414/16 24. Mai 2017
Beschluss vom Bundesgerichtshof (1. Strafsenat) - 1 StR 202/16
7. September 2016
1 StR 202/16 7. September 2016
Urteil vom Bundesgerichtshof (5. Strafsenat) - 5 StR 352/15
23. November 2015
5 StR 352/15 23. November 2015
Urteil vom Bundesgerichtshof (4. Strafsenat) - 4 StR 577/14
21. Mai 2015
4 StR 577/14 21. Mai 2015
Beschluss vom Bundesgerichtshof (3. Strafsenat) - StB 10/14
17. Dezember 2014
StB 10/14 17. Dezember 2014
Beschluss vom Bundesgerichtshof (3. Strafsenat) - 3 StR 451/14
11. November 2014
3 StR 451/14 11. November 2014
Urteil vom Landgericht Kiel (10. Große Strafkammer) - 10 KLs 11/11
13. Mai 2011
10 KLs 11/11 13. Mai 2011