StGB § 42 Zahlungserleichterungen

Strafgesetzbuch

Ist dem Verurteilten nach seinen persönlichen oder wirtschaftlichen Verhältnissen nicht zuzumuten, die Geldstrafe sofort zu zahlen, so bewilligt ihm das Gericht eine Zahlungsfrist oder gestattet ihm, die Strafe in bestimmten Teilbeträgen zu zahlen. Das Gericht kann dabei anordnen, daß die Vergünstigung, die Geldstrafe in bestimmten Teilbeträgen zu zahlen, entfällt, wenn der Verurteilte einen Teilbetrag nicht rechtzeitig zahlt. Das Gericht soll Zahlungserleichterungen auch gewähren, wenn ohne die Bewilligung die Wiedergutmachung des durch die Straftat verursachten Schadens durch den Verurteilten erheblich gefährdet wäre; dabei kann dem Verurteilten der Nachweis der Wiedergutmachung auferlegt werden.

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Urteil vom Bundesgerichtshof (1. Strafsenat) - 1 StR 79/18
26. Juni 2018
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Beschluss vom Verwaltungsgericht Lüneburg (1. Kammer) - 1 B 90/17
6. April 2018
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Beschluss vom Bundesgerichtshof (2. Strafsenat) - 2 StR 348/17
20. Februar 2018
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Beschluss vom Oberlandesgericht Naumburg - 2 Rv 96/17
18. August 2017
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Urteil vom Bundesgerichtshof (1. Strafsenat) - 1 StR 536/16
13. Juli 2017
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Beschluss vom Oberlandesgericht Düsseldorf - III-2 RVs 67/16
25. August 2016
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Beschluss vom Oberlandesgericht Köln - 1 RVs 3/16
22. Januar 2016
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Beschluss vom Bundesgerichtshof (1. Strafsenat) - 1 StR 368/14
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