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StGB § 59 Voraussetzungen der Verwarnung mit Strafvorbehalt

Strafgesetzbuch

(1) Hat jemand Geldstrafe bis zu einhundertachtzig Tagessätzen verwirkt, so kann das Gericht ihn neben dem Schuldspruch verwarnen, die Strafe bestimmen und die Verurteilung zu dieser Strafe vorbehalten, wenn

1.
zu erwarten ist, daß der Täter künftig auch ohne Verurteilung zu Strafe keine Straftaten mehr begehen wird,
2.
nach der Gesamtwürdigung von Tat und Persönlichkeit des Täters besondere Umstände vorliegen, die eine Verhängung von Strafe entbehrlich machen, und
3.
die Verteidigung der Rechtsordnung die Verurteilung zu Strafe nicht gebietet.
§ 56 Abs. 1 Satz 2 gilt entsprechend.

(2) Neben der Verwarnung kann auf Einziehung oder Unbrauchbarmachung erkannt werden. Neben Maßregeln der Besserung und Sicherung ist die Verwarnung mit Strafvorbehalt nicht zulässig.

Referenzen

Zitiert von

Urteil vom Amtsgericht Aschersleben - 2 Ds 233 Js 49715/23 (125/24)
24. März 2026
2 Ds 233 Js 49715/23 (125/24) 24. März 2026
Beschluss vom Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen - 4 B 154/25
29. Dezember 2025
4 B 154/25 29. Dezember 2025
Beschluss vom Bundesgerichtshof - 5 StR 566/25
17. November 2025
5 StR 566/25 17. November 2025
Urteil vom Landgericht Bielefeld - 022 NBs 4/25
9. Juli 2025
022 NBs 4/25 9. Juli 2025
Urteil vom Oberverwaltungsgericht des Landes Sachsen-Anhalt (11. Senat) - 11 L 2/24
6. Mai 2025
11 L 2/24 6. Mai 2025
Urteil vom Landgericht Hamburg (5. Kleine Strafkammer) - 705 NBs 116/24
18. März 2025
705 NBs 116/24 18. März 2025
Beschluss vom Verwaltungsgericht Köln - 1 L 2532/24
31. Januar 2025
1 L 2532/24 31. Januar 2025
Urteil vom Landgericht Hamburg (40. Große Strafkammer) - 640 KLs 20/23
13. Dezember 2024
640 KLs 20/23 13. Dezember 2024
Urteil vom Amtsgericht Niebüll - 16 Ds 107 Js 16964/23
6. Dezember 2024
16 Ds 107 Js 16964/23 6. Dezember 2024
Beschluss vom Bundesgerichtshof - AnwZ (Brfg) 15/24
30. August 2024
AnwZ (Brfg) 15/24 30. August 2024