StPO § 111k Verfahren bei der Vollziehung der Beschlagnahme und des Vermögensarrestes

Strafprozeßordnung

(1) Beschlagnahme und Vermögensarrest werden durch die Staatsanwaltschaft vollzogen. Soweit ein Arrest nach den Vorschriften über die Pfändung in bewegliche Sachen zu vollziehen ist, kann dies durch die in § 2 des Justizbeitreibungsgesetzes bezeichnete Behörde, den Gerichtsvollzieher, die Staatsanwaltschaft oder durch deren Ermittlungspersonen (§ 152 des Gerichtsverfassungsgesetzes) vollzogen werden. Die Beschlagnahme beweglicher Sachen kann auch durch die Ermittlungspersonen der Staatsanwaltschaft (§ 152 des Gerichtsverfassungsgesetzes) vollzogen werden. § 98 Absatz 4 gilt entsprechend.

(2) Für die Zustellung gilt § 37 Absatz 1 mit der Maßgabe, dass auch die Ermittlungspersonen der Staatsanwaltschaft (§ 152 des Gerichtsverfassungsgesetzes) mit der Ausführung beauftragt werden können. Für Zustellungen an ein im Inland zum Geschäftsbetrieb befugtes Kreditinstitut gilt § 174 der Zivilprozessordnung entsprechend.

(3) Gegen Maßnahmen, die in Vollziehung der Beschlagnahme oder des Vermögensarrestes getroffen werden, kann der Betroffene die Entscheidung des nach § 162 zuständigen Gerichts beantragen.

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Zitiert von

Beschluss vom Bundesgerichtshof (5. Strafsenat) - 5 StR 198/18
11. Dezember 2018
5 StR 198/18 11. Dezember 2018
Urteil vom Schleswig-Holsteinisches Oberlandesgericht (17. Zivilsenat) - 17 U 6/17
7. April 2017
17 U 6/17 7. April 2017
Urteil vom Bundesgerichtshof (5. Zivilsenat) - V ZR 90/13
14. November 2014
V ZR 90/13 14. November 2014
Beschluss vom Niedersächsisches Oberverwaltungsgericht (11. Senat) - 11 OB 452/09
2. Februar 2010
11 OB 452/09 2. Februar 2010
Urteil vom Oberlandesgericht Karlsruhe - 8 U 97/04
14. September 2004
8 U 97/04 14. September 2004
Urteil vom Oberlandesgericht Stuttgart - 3 U 135/02
19. Februar 2003
3 U 135/02 19. Februar 2003