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StPO § 111j Verfahren bei der Anordnung der Beschlagnahme und des Vermögensarrestes

Strafprozeßordnung

(1) Beschlagnahme und Vermögensarrest werden durch das Gericht angeordnet. Bei Gefahr im Verzug kann die Anordnung auch durch die Staatsanwaltschaft erfolgen. Unter der Voraussetzung des Satzes 2 sind zur Beschlagnahme einer beweglichen Sache auch die Ermittlungspersonen der Staatsanwaltschaft (§ 152 des Gerichtsverfassungsgesetzes) befugt.

(2) Hat die Staatsanwaltschaft die Beschlagnahme oder den Arrest angeordnet, so beantragt sie innerhalb einer Woche die gerichtliche Bestätigung der Anordnung. Dies gilt nicht, wenn die Beschlagnahme einer beweglichen Sache angeordnet ist. Der Betroffene kann in allen Fällen die Entscheidung des Gerichts beantragen. Die Zuständigkeit des Gerichts bestimmt sich nach § 162.

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Beschluss vom Amtsgericht Fürth - 473 Gs 490/25
3. Juni 2025
473 Gs 490/25 3. Juni 2025
Urteil vom Landgericht Hagen - 71 KLs 12/24
10. April 2025
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Beschluss vom Landgericht Nürnberg-Fürth - 18 Qs 30/24
29. November 2024
18 Qs 30/24 29. November 2024
Beschluss vom Landgericht Nürnberg-Fürth - 12 Qs 33/24
17. Oktober 2024
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Beschluss vom Landgericht Köln - 118 Qs 12/24
2. Juli 2024
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Beschluss vom Bundesgerichtshof - StB 47/23
23. August 2023
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Beschluss vom Oberlandesgericht Köln - 12 U 183/22
28. Juni 2023
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Beschluss vom Verwaltungsgericht Stuttgart - DL 23 K 1960/22
2. September 2022
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23. Juni 2022
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Beschluss vom Schleswig-Holsteinisches Oberlandesgericht (1. Strafsenat) - 1 Ws 19/22
31. März 2022
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