ZPO § 128 Grundsatz der Mündlichkeit; schriftliches Verfahren

Zivilprozessordnung

(1) Die Parteien verhandeln über den Rechtsstreit vor dem erkennenden Gericht mündlich.

(2) Mit Zustimmung der Parteien, die nur bei einer wesentlichen Änderung der Prozesslage widerruflich ist, kann das Gericht eine Entscheidung ohne mündliche Verhandlung treffen. Es bestimmt alsbald den Zeitpunkt, bis zu dem Schriftsätze eingereicht werden können, und den Termin zur Verkündung der Entscheidung. Eine Entscheidung ohne mündliche Verhandlung ist unzulässig, wenn seit der Zustimmung der Parteien mehr als drei Monate verstrichen sind.

(3) Ist nur noch über die Kosten zu entscheiden, kann die Entscheidung ohne mündliche Verhandlung ergehen.

(4) Entscheidungen des Gerichts, die nicht Urteile sind, können ohne mündliche Verhandlung ergehen, soweit nichts anderes bestimmt ist.

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Beschluss vom Bundesgerichtshof (1. Zivilsenat) - I ZB 2/15
31. Oktober 2018
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Urteil vom Oberlandesgericht Hamm - 5 U 34/18
29. Oktober 2018
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Beschluss vom Amtsgericht Zeitz - 4 C 11/17
19. Juli 2018
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Urteil vom Landgericht Hamburg - 312 O 398/16
18. Juli 2018
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13. April 2018
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Beschluss vom Bundesgerichtshof (9. Zivilsenat) - IX ZB 12/16
8. März 2018
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Urteil vom Landgericht Hamburg - 312 O 438/17
6. März 2018
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Beschluss vom Bundesgerichtshof (12. Zivilsenat) - XII ZB 112/17
7. Februar 2018
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