ZPO § 144 Augenschein; Sachverständige

Zivilprozessordnung

(1) Das Gericht kann die Einnahme des Augenscheins sowie die Begutachtung durch Sachverständige anordnen. Es kann zu diesem Zweck einer Partei oder einem Dritten die Vorlegung eines in ihrem oder seinem Besitz befindlichen Gegenstandes aufgeben und hierfür eine Frist setzen. Es kann auch die Duldung der Maßnahme nach Satz 1 aufgeben, sofern nicht eine Wohnung betroffen ist.

(2) Dritte sind zur Vorlegung oder Duldung nicht verpflichtet, soweit ihnen diese nicht zumutbar ist oder sie zur Zeugnisverweigerung gemäß den §§ 383 bis 385 berechtigt sind. Die §§ 386 bis 390 gelten entsprechend.

(3) Das Verfahren richtet sich nach den Vorschriften, die eine auf Antrag angeordnete Einnahme des Augenscheins oder Begutachtung durch Sachverständige zum Gegenstand haben.

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Zitiert von

Beschluss vom Landgericht Wuppertal - 16 T 232/17
7. Januar 2019
16 T 232/17 7. Januar 2019
Beschluss vom Schleswig-Holsteinisches Oberlandesgericht - 16 W 152/17
14. Dezember 2017
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Beschluss vom Bundesgerichtshof (8. Zivilsenat) - VIII ZR 226/16
22. August 2017
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Urteil vom Bundesgerichtshof (1. Zivilsenat) - I ZR 205/15
16. März 2017
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Urteil vom Landgericht Frankenthal (Pfalz) (5. Zivilkammer) - 5 O 2/14
27. Juni 2016
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Urteil vom Amtsgericht Frankenthal (Pfalz) - 3a C 299/15
16. März 2016
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Urteil vom Oberverwaltungsgericht des Landes Sachsen-Anhalt (3. Senat) - 3 L 29/14
10. März 2016
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Urteil vom Amtsgericht Frankenthal (Pfalz) - 3a C 290/15
3. März 2016
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Urteil vom Bundesgerichtshof (4. Zivilsenat) - IV ZR 181/14
24. Juni 2015
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Urteil vom Amtsgericht Frankenthal (Pfalz) - 3a C 215/14
24. April 2015
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