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ZPO § 144 Augenschein; Sachverständige

Zivilprozessordnung

(1) Das Gericht kann die Einnahme des Augenscheins sowie die Begutachtung durch Sachverständige anordnen. Es kann zu diesem Zweck einer Partei oder einem Dritten die Vorlegung eines in ihrem oder seinem Besitz befindlichen Gegenstandes aufgeben und hierfür eine Frist setzen. Es kann auch die Duldung der Maßnahme nach Satz 1 aufgeben, sofern nicht eine Wohnung betroffen ist.

(2) Dritte sind zur Vorlegung oder Duldung nicht verpflichtet, soweit ihnen diese nicht zumutbar ist oder sie zur Zeugnisverweigerung gemäß den §§ 383 bis 385 berechtigt sind. Die §§ 386 bis 390 gelten entsprechend.

(3) Das Verfahren richtet sich nach den Vorschriften, die eine auf Antrag angeordnete Einnahme des Augenscheins oder Begutachtung durch Sachverständige zum Gegenstand haben.

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Zitiert von

Beschluss vom Bayerisches Oberstes Landesgericht - 101 W 136/24 e
11. September 2025
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Urteil vom Oberlandesgericht Bamberg - 12 U 80/24 e
14. August 2025
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Urteil vom Verwaltungsgericht Köln - 18 K 1692/18
27. September 2024
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13. Juni 2024
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Urteil vom Landgericht Düsseldorf - 4b O 53/22
3. Mai 2024
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Urteil vom Landgericht Düsseldorf - 4b O 7/23
14. März 2024
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Endurteil vom Bayerisches Oberstes Landesgericht - 101 MK 1/20
28. Februar 2024
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6. Februar 2024
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Endurteil vom Landgericht München II - 12 S 8899/23
29. November 2023
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