ZPO § 241 Unterbrechung durch Prozessunfähigkeit

Zivilprozessordnung

(1) Verliert eine Partei die Prozessfähigkeit oder stirbt der gesetzliche Vertreter einer Partei oder hört seine Vertretungsbefugnis auf, ohne dass die Partei prozessfähig geworden ist, so wird das Verfahren unterbrochen, bis der gesetzliche Vertreter oder der neue gesetzliche Vertreter von seiner Bestellung dem Gericht Anzeige macht oder der Gegner seine Absicht, das Verfahren fortzusetzen, dem Gericht angezeigt und das Gericht diese Anzeige von Amts wegen zugestellt hat.

(2) Die Anzeige des gesetzlichen Vertreters ist dem Gegner der durch ihn vertretenen Partei, die Anzeige des Gegners ist dem Vertreter zuzustellen.

(3) Diese Vorschriften sind entsprechend anzuwenden, wenn eine Nachlassverwaltung angeordnet wird.

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Zitiert von

Beschluss vom Bundessozialgericht (8. Senat) - B 8 SO 92/16 B
1. März 2018
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Beschluss vom Bundessozialgericht (8. Senat) - B 8 SO 63/16 B
14. Dezember 2017
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Beschluss vom Bundesgerichtshof (7. Zivilsenat) - VII ZR 112/14
19. Januar 2017
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Beschluss vom Oberlandesgericht Hamm - 13 UF 126/16
14. November 2016
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Urteil vom Bundesgerichtshof (1. Zivilsenat) - I ZR 237/14
7. April 2016
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Urteil vom Bundesgerichtshof (9. Zivilsenat) - IX ZR 143/13
17. Dezember 2015
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Beschluss vom Bundesgerichtshof (9. Zivilsenat) - IX ZB 76/12
23. April 2015
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Urteil vom Bundessozialgericht (8. Senat) - B 8 SO 24/12 R
12. Dezember 2013
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Beschluss vom Bundesverwaltungsgericht (5. Senat) - 5 PKH 8/12
30. Juli 2012
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Beschluss vom Oberverwaltungsgericht Mecklenburg-Vorpommern (1. Senat) - 1 L 91/11
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