ZPO § 261 Rechtshängigkeit

Zivilprozessordnung

(1) Durch die Erhebung der Klage wird die Rechtshängigkeit der Streitsache begründet.

(2) Die Rechtshängigkeit eines erst im Laufe des Prozesses erhobenen Anspruchs tritt mit dem Zeitpunkt ein, in dem der Anspruch in der mündlichen Verhandlung geltend gemacht oder ein den Erfordernissen des § 253 Abs. 2 Nr. 2 entsprechender Schriftsatz zugestellt wird.

(3) Die Rechtshängigkeit hat folgende Wirkungen:

1.
während der Dauer der Rechtshängigkeit kann die Streitsache von keiner Partei anderweitig anhängig gemacht werden;
2.
die Zuständigkeit des Prozessgerichts wird durch eine Veränderung der sie begründenden Umstände nicht berührt.

Referenzen

Dieses Dokument enthält keine Referenzen.

Zitiert von

Urteil vom Landgericht Hagen - 7 S 68/19
17. Juli 2020
7 S 68/19 17. Juli 2020
Urteil vom Oberlandesgericht Düsseldorf - U (Kart) 4/19
5. Februar 2020
U (Kart) 4/19 5. Februar 2020
Urteil vom Landgericht Hamburg (12. Zivilkammer) - 312 O 577/15
29. November 2019
312 O 577/15 29. November 2019
Beschluss vom Oberlandesgericht Hamm - 32 SA 25/19
2. Oktober 2019
32 SA 25/19 2. Oktober 2019
Beschluss vom Landesarbeitsgericht Düsseldorf - 3 Ta 124/19
29. April 2019
3 Ta 124/19 29. April 2019
Urteil vom Bundesgerichtshof (7. Zivilsenat) - VII ZR 69/18
20. Dezember 2018
VII ZR 69/18 20. Dezember 2018
Beschluss vom Oberlandesgericht Düsseldorf - 6 UF 96/18
30. November 2018
6 UF 96/18 30. November 2018
Urteil vom Bundesgerichtshof (9. Zivilsenat) - IX ZR 14/18
22. November 2018
IX ZR 14/18 22. November 2018
Nichtannahmebeschluss vom Bundesverfassungsgericht (2. Senat 2. Kammer) - 2 BvR 1649/18
1. Oktober 2018
2 BvR 1649/18 1. Oktober 2018
Urteil vom Bundesgerichtshof (5. Zivilsenat) - V ZR 267/17
14. September 2018
V ZR 267/17 14. September 2018