ZPO § 265 Veräußerung oder Abtretung der Streitsache

Zivilprozessordnung

(1) Die Rechtshängigkeit schließt das Recht der einen oder der anderen Partei nicht aus, die in Streit befangene Sache zu veräußern oder den geltend gemachten Anspruch abzutreten.

(2) Die Veräußerung oder Abtretung hat auf den Prozess keinen Einfluss. Der Rechtsnachfolger ist nicht berechtigt, ohne Zustimmung des Gegners den Prozess als Hauptpartei an Stelle des Rechtsvorgängers zu übernehmen oder eine Hauptintervention zu erheben. Tritt der Rechtsnachfolger als Nebenintervenient auf, so ist § 69 nicht anzuwenden.

(3) Hat der Kläger veräußert oder abgetreten, so kann ihm, sofern das Urteil nach § 325 gegen den Rechtsnachfolger nicht wirksam sein würde, der Einwand entgegengesetzt werden, dass er zur Geltendmachung des Anspruchs nicht mehr befugt sei.

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Beschluss vom Oberlandesgericht Rostock (3. Zivilsenat) - 3 U 18/19
24. August 2020
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Urteil vom Oberlandesgericht Stuttgart - 20 U 1/16
12. Juni 2019
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Beschluss vom Verwaltungsgericht Köln - 9 L 1699/18
21. Dezember 2018
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Urteil vom Schleswig-Holsteinisches Verwaltungsgericht (4. Kammer) - 4 A 148/16
5. Dezember 2018
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5. Dezember 2018
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Beschluss vom Bundesgerichtshof (2. Zivilsenat) - II ZB 22/17
20. November 2018
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30. Oktober 2018
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Urteil vom Bundesgerichtshof (5. Zivilsenat) - V ZR 267/17
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