ZPO § 273 Vorbereitung des Termins

Zivilprozessordnung

(1) Das Gericht hat erforderliche vorbereitende Maßnahmen rechtzeitig zu veranlassen.

(2) Zur Vorbereitung jedes Termins kann der Vorsitzende oder ein von ihm bestimmtes Mitglied des Prozessgerichts insbesondere

1.
den Parteien die Ergänzung oder Erläuterung ihrer vorbereitenden Schriftsätze aufgeben, insbesondere eine Frist zur Erklärung über bestimmte klärungsbedürftige Punkte setzen;
2.
Behörden oder Träger eines öffentlichen Amtes um Mitteilung von Urkunden oder um Erteilung amtlicher Auskünfte ersuchen;
3.
das persönliche Erscheinen der Parteien anordnen;
4.
Zeugen, auf die sich eine Partei bezogen hat, und Sachverständige zur mündlichen Verhandlung laden sowie eine Anordnung nach § 378 treffen;
5.
Anordnungen nach den §§ 142, 144 treffen.

(3) Anordnungen nach Absatz 2 Nr. 4 und, soweit die Anordnungen nicht gegenüber einer Partei zu treffen sind, 5 sollen nur ergehen, wenn der Beklagte dem Klageanspruch bereits widersprochen hat. Für die Anordnungen nach Absatz 2 Nr. 4 gilt § 379 entsprechend.

(4) Die Parteien sind von jeder Anordnung zu benachrichtigen. Wird das persönliche Erscheinen der Parteien angeordnet, so gelten die Vorschriften des § 141 Abs. 2, 3.

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Zitiert von

Beschluss vom Bundesgerichtshof (3. Zivilsenat) - III ZR 429/16
3. Mai 2018
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Urteil vom Bundesgerichtshof (1. Zivilsenat) - I ZR 163/15
24. November 2016
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Urteil vom Amtsgericht Steinfurt - 21 C 631/16
3. November 2016
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Urteil vom Bundesverwaltungsgericht (2. Senat) - 2 C 16/15
22. September 2016
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Urteil vom Bundesgerichtshof (9. Zivilsenat) - IX ZR 197/14
16. Juli 2015
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14. Juli 2015
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