ZPO § 726 Vollstreckbare Ausfertigung bei bedingten Leistungen

Zivilprozessordnung

(1) Von Urteilen, deren Vollstreckung nach ihrem Inhalt von dem durch den Gläubiger zu beweisenden Eintritt einer anderen Tatsache als einer dem Gläubiger obliegenden Sicherheitsleistung abhängt, darf eine vollstreckbare Ausfertigung nur erteilt werden, wenn der Beweis durch öffentliche oder öffentlich beglaubigte Urkunden geführt wird.

(2) Hängt die Vollstreckung von einer Zug um Zug zu bewirkenden Leistung des Gläubigers an den Schuldner ab, so ist der Beweis, dass der Schuldner befriedigt oder im Verzug der Annahme ist, nur dann erforderlich, wenn die dem Schuldner obliegende Leistung in der Abgabe einer Willenserklärung besteht.

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Beschluss vom Landgericht Düsseldorf - 25 T 456/16
21. November 2018
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Beschluss vom Bundesverwaltungsgericht (4. Senat) - 4 AV 1/18, 4 AV 1/18 (4 A 3/17)
19. November 2018
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Beschluss vom Oberlandesgericht Oldenburg (3. Senat für Familiensachen) - 11 WF 104/18
10. August 2018
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Beschluss vom Bundesgerichtshof (9. Zivilsenat) - IX ZB 49/17
26. April 2018
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EuGH-Vorlage vom Bundesgerichtshof (9. Zivilsenat) - IX ZB 89/16
25. Januar 2018
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Beschluss vom Landgericht Hamburg - 328 T 67/15
28. Dezember 2015
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Urteil vom Bundesgerichtshof (5. Zivilsenat) - V ZR 318/13
23. Januar 2015
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Beschluss vom Landgericht Frankenthal (Pfalz) (1. Zivilkammer) - 1 T 11/14
10. Februar 2014
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Beschluss vom Schleswig-Holsteinisches Oberlandesgericht (4. Senat für Familiensachen) - 13 WF 202/07
24. Januar 2008
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Beschluss vom Schleswig-Holsteinisches Oberlandesgericht (5. Senat für Familiensachen) - 15 WF 136/07
21. Mai 2007
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