Urteil vom Landesarbeitsgericht Köln - 12 Sa 271/14

Tenor

I. Auf die Berufung der Klägerin wird das Urteil des Arbeitsgerichts Köln vom 15.01.2014 (Az. 20 Ca 7240/13) teilweise abgeändert und – unter Zurückweisung der Berufung im Übrigen - wie folgt neu gefasst:

1. Die Beklagte wird verurteilt, an die Klägerin 302,60 EUR brutto zuzüglich 5 Prozentpunkte Zinsen über dem Basiszinssatz der Europäischen Zentralbank seit dem 15.12.2013 und aus weiteren 51,00 EUR seit dem 16.12.2013 zu zahlen (Lohndifferenzen bedingt durch Arbeitszeitunterbrechungen für den Zeitraum Juni 2013 bis November 2013).

2. Die Beklagte wird verurteilt, an die Klägerin 30,94 EUR netto zuzüglich 5 Prozentpunkte Zinsen über dem Basiszinssatz der EZB aus 26,18 EUR seit dem 15.12.2013 und aus 4,76 EUR seit dem 16.12.2013 zu zahlen (Sonn- Feiertags- und Nachtarbeit für den Zeitraum Juni 2013 bis November 2013).

3. Die Beklagte wird verurteilt, dem Angebot der Klägerin auf Erhöhung der monatlichen Arbeitszeit aus dem Teilzeitarbeitsvertrag in Höhe von 120 Monatsarbeitsstunden mit Wirkung zum 01.09.2013 in ein Vollzeitarbeitsverhältnis nach den allgemeinverbindlichen Tarifträgen für das Wach- und Sicherheitsgewerbe in Nordrhein Westfalen vom 01.08.2013 (mindestens 160 Monatsarbeitsstunden) zuzustimmen.

4. Im Übrigen wird die Klage abgewiesen.

5. Die Kosten des erstinstanzlichen Verfahrens tragen die Klägerin zu 67 % und die Beklagte zu 33 %.

6. Der Streitwert wird auf 18.460,14 EUR festgesetzt.

II. Die Kosten der Berufung trägt die Klägerin.

III. Die Revision wird zugelassen.


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