Beschluss vom Oberlandesgericht Hamm - 8 UF 117/13

Tenor

Auf die Beschwerde des Antragsgegners wird der am 19.04.2013 verkündete Beschluss des Amtsgerichts - Familiengericht – Dülmen teilweise abgeändert und wie folgt neu gefasst:

Der Antragsgegner wird verpflichtet, wie folgt nachehelichen Unterhalt zu zahlen:

a)

für Juli 2011:

815,00 € abzüglich gezahlter 611,00 €, davon 159,52 € an die Antragstellerin und 44,08 € nebst Zinsen in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz aus 44,08 € seit dem 05.07.2011 an das Integrationscenter für Arbeit Gelsenkirchen ‑ Das Jobcenter ‑, Kurt-Schumacher-Straße 379, 45897 Gelsenkirchen

b)

für August bis Dezember 2011:

monatlich 815,00 €, davon 159,92 € an die Antragstellerin und je 655,08 € an das Integrationscenter für Arbeit Gelsenkirchen

c)

für Januar bis September 2012:

monatlich 793,00 €, davon für die Zeit von Januar bis August 2012 je 127,32 € an die Antragstellerin und 665,68 € an das Integrationscenter für Arbeit Gelsenkirchen, für September 2012 119,13 € an die Antragstellerin und 673,87 € an das Integrationscenter für Arbeit Gelsenkirchen

d)

für Oktober bis Dezember 2012:

monatlich 1.008,00 €, davon je 334,13 € an die Antragstellerin und je 673,87 € an das Integrationscenter für Arbeit Gelsenkirchen

e)

für Januar bis Dezember 2013:

monatlich 1.034,00 € abzüglich für die Monate August bis November 2013 jeweils gezahlter 770,00 €, davon für die Zeit von Januar bis Juli 2013 je 360,13 € an die Antragstellerin und je 673,87 € an das Integrationscenter für Arbeit Gelsenkirchen, für die Zeit von August bis November 2013 je 264,00 € an das Integrationscenter für Arbeit Gelsenkirchen und für Dezember 2013 360,13 € an die Antragstellerin und 673,87 € an das Integrationscenter für Arbeit Gelsenkirchen

f)

für Januar bis Dezember 2014:

monatlich 1.034,00 € an die Antragstellerin

g)

ab Januar 2015:

monatlich 800,00 € an die Antragstellerin.

Der weitergehende Antrag und die weitergehende Beschwerde werden

zurückgewiesen.

Die Kosten des erstinstanzlichen Verfahrens tragen die Antragstellerin zu 22 % und der Antragsgegner zu 78 %.

Die Kosten des Beschwerdeverfahrens tragen die Antragstellerin zu 15 %

und der Antragsgegner zu 85 %.

Die sofortige Wirksamkeit der Entscheidung wird angeordnet.


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Bislang zitiert keine andere Entscheidung dieses Urteil.

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