Urteil vom Verwaltungsgericht Münster - 2 K 3992/24

Tenor

I.   Die Beklagte wird verurteilt,

1. auf eigene Kosten ein in Abstimmung mit dem Fachbereich Straßen- und Landschaftsbau der Klägerin durch ein qualifiziertes Büro für Landschaftsplanung erarbeitetes Entwicklungskonzept für die in dem Bebauungsplan Nr. 228 „G., Teil III“ der Stadt Y. mit „O“ gekennzeichnete Fläche für Maßnahmen zum Schutz, zur Pflege und Entwicklung von Boden, Natur und Landschaft am nordwestlichen Plangebietsrand – soweit die Grundstücke Gemarkung Y. Stadt, Flur 12, Flurstücke 214, 345 und 375 mit der Maßnahmenfläche „O“ und soweit die Maßnahmenfläche „O“ mit den genannten Grundstücken deckungsgleich ist – vorzulegen sowie

2. die auf der in dem Bebauungsplan Nr. 228 „G., Teil III“ der Stadt Y. mit „O“ gekennzeichneten in Nr. 1 näher bezeichneten Fläche aufstehenden baulichen Anlagen zurück zu bauen und diese Fläche zu entsiegeln sowie

3. die in dem Bebauungsplan Nr. 228 „G., Teil III“ der Stadt Y. mit „O“ gekennzeichnete in Nr. 1 näher bezeichnete Fläche entsprechend des Entwicklungskonzepts gemäß vorstehender Nr. 1 vollflächig als extensive Magerwiese mit Heide- und Dünenflächen zu entwickeln.

II. Die Beklagte trägt die Kosten des Verfahrens.

III. Das Urteil ist in Bezug auf die Verurteilung zur Nr. I 1. gegen Sicherheitsleistung in Höhe von 30.000,00 Euro, in Bezug auf die Verurteilung zur Nr. I 2. gegen Sicherheitsleistung in Höhe von 330.000,00 Euro, in Bezug auf die Verurteilung zu Nr. I 3. gegen Sicherheitsleistung in Höhe von 70.000,00 Euro und in Bezug auf die Kostengrundentscheidung gegen Sicherheitsleistung in Höhe von 110 % des jeweils zu vollstreckenden Betrages vorläufig vollstreckbar.


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