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ZPO § 887 Vertretbare Handlungen

Zivilprozessordnung

(1) Erfüllt der Schuldner die Verpflichtung nicht, eine Handlung vorzunehmen, deren Vornahme durch einen Dritten erfolgen kann, so ist der Gläubiger von dem Prozessgericht des ersten Rechtszuges auf Antrag zu ermächtigen, auf Kosten des Schuldners die Handlung vornehmen zu lassen.

(2) Der Gläubiger kann zugleich beantragen, den Schuldner zur Vorauszahlung der Kosten zu verurteilen, die durch die Vornahme der Handlung entstehen werden, unbeschadet des Rechts auf eine Nachforderung, wenn die Vornahme der Handlung einen größeren Kostenaufwand verursacht.

(3) Auf die Zwangsvollstreckung zur Erwirkung der Herausgabe oder Leistung von Sachen sind die vorstehenden Vorschriften nicht anzuwenden.

Referenzen

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Zitiert von

Urteil vom Amtsgericht Lemgo - 18 C 369/25
20. November 2025
18 C 369/25 20. November 2025
Beschluss vom Landgericht Bochum - 8 O 278/24
11. September 2025
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Beschluss vom Bayerisches Oberstes Landesgericht - 101 W 136/24 e
11. September 2025
101 W 136/24 e 11. September 2025
Beschluss vom Bundesgerichtshof - VII ZB 4/25
20. August 2025
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Beschluss vom Landgericht Hagen - 4 O 413/24
10. Juli 2025
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Beschluss vom Oberlandesgericht Hamm - 10 W 84/25
4. Juni 2025
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Urteil vom Oberlandesgericht Hamm - 5 U 15/17
28. Mai 2025
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Beschluss vom Landgericht Hagen - 4 O 279/24
17. April 2025
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Schlussurteil vom Landgericht Aachen - 15 40/24
15. April 2025
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None vom Oberlandesgericht Dresden - 4 U 1283/24
11. Februar 2025
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