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BetrVG § 101 Zwangsgeld

Betriebsverfassungsgesetz

Führt der Arbeitgeber eine personelle Maßnahme im Sinne des § 99 Abs. 1 Satz 1 ohne Zustimmung des Betriebsrats durch oder hält er eine vorläufige personelle Maßnahme entgegen § 100 Abs. 2 Satz 3 oder Abs. 3 aufrecht, so kann der Betriebsrat beim Arbeitsgericht beantragen, dem Arbeitgeber aufzugeben, die personelle Maßnahme aufzuheben. Hebt der Arbeitgeber entgegen einer rechtskräftigen gerichtlichen Entscheidung die personelle Maßnahme nicht auf, so ist auf Antrag des Betriebsrats vom Arbeitsgericht zu erkennen, dass der Arbeitgeber zur Aufhebung der Maßnahme durch Zwangsgeld anzuhalten sei. Das Höchstmaß des Zwangsgeldes beträgt für jeden Tag der Zuwiderhandlung 250 Euro.

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Zitiert von

Beschluss vom Arbeitsgericht Herne - 5 BV 15/24
9. April 2025
5 BV 15/24 9. April 2025
Beschluss vom Arbeitsgericht Köln - 13 BVGa 5/25
4. März 2025
13 BVGa 5/25 4. März 2025
Beschluss vom Arbeitsgericht Nürnberg - 15 BV 59/23
29. Januar 2025
15 BV 59/23 29. Januar 2025
Beschluss vom Arbeitsgericht Nürnberg - 7 BV 245/23
18. November 2024
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Beschluss vom Landesarbeitsgericht Hamm - 12 TaBV 14/24
8. November 2024
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Beschluss vom Landesarbeitsgericht München - 3 Ta 42/24
3. April 2024
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Beschluss vom Landesarbeitsgericht München - 3 Ta 220/23
12. Dezember 2023
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15. November 2023
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Beschluss vom Landesarbeitsgericht München - 3 Ta 184/23
12. Oktober 2023
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Beschluss vom Landesarbeitsgericht München - 3 Ta 145/23
19. September 2023
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