BGB § 1626a Elterliche Sorge nicht miteinander verheirateter Eltern; Sorgeerklärungen

Bürgerliches Gesetzbuch

(1) Sind die Eltern bei der Geburt des Kindes nicht miteinander verheiratet, so steht ihnen die elterliche Sorge gemeinsam zu,

1.
wenn sie erklären, dass sie die Sorge gemeinsam übernehmen wollen (Sorgeerklärungen),
2.
wenn sie einander heiraten oder
3.
soweit ihnen das Familiengericht die elterliche Sorge gemeinsam überträgt.

(2) Das Familiengericht überträgt gemäß Absatz 1 Nummer 3 auf Antrag eines Elternteils die elterliche Sorge oder einen Teil der elterlichen Sorge beiden Eltern gemeinsam, wenn die Übertragung dem Kindeswohl nicht widerspricht. Trägt der andere Elternteil keine Gründe vor, die der Übertragung der gemeinsamen elterlichen Sorge entgegenstehen können, und sind solche Gründe auch sonst nicht ersichtlich, wird vermutet, dass die gemeinsame elterliche Sorge dem Kindeswohl nicht widerspricht.

(3) Im Übrigen hat die Mutter die elterliche Sorge.

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Beschluss vom Oberlandesgericht Celle (Senat für Familiensachen) - 21 WF 87/20
12. Oktober 2020
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Beschluss vom Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg - 12 S 1558/20
16. Juli 2020
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Beschluss vom Oberlandesgericht Köln - 21 WF 2/18
1. April 2019
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Beschluss vom Bundesgerichtshof (12. Zivilsenat) - XII ZB 369/17
20. Juni 2018
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Urteil vom Verwaltungsgericht Halle (4. Kammer) - 4 A 408/17
26. Januar 2018
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Beschluss vom Bundesgerichtshof (12. Zivilsenat) - XII ZB 660/14
6. September 2017
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Beschluss vom Oberlandesgericht Naumburg (3. Senat für Familiensachen) - 4 UF 64/17
30. Juni 2017
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Beschluss vom Oberverwaltungsgericht des Landes Sachsen-Anhalt (2. Senat) - 2 O 31/17
24. April 2017
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Beschluss vom Schleswig-Holsteinisches Verwaltungsgericht (8. Kammer) - 8 B 57/16
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