BGB § 1643 Genehmigungspflichtige Rechtsgeschäfte

Bürgerliches Gesetzbuch

(1) Zu Rechtsgeschäften für das Kind bedürfen die Eltern der Genehmigung des Familiengerichts in den Fällen, in denen nach § 1821 und nach § 1822 Nr. 1, 3, 5, 8 bis 11 ein Vormund der Genehmigung bedarf.

(2) Das Gleiche gilt für die Ausschlagung einer Erbschaft oder eines Vermächtnisses sowie für den Verzicht auf einen Pflichtteil. Tritt der Anfall an das Kind erst infolge der Ausschlagung eines Elternteils ein, der das Kind allein oder gemeinsam mit dem anderen Elternteil vertritt, so ist die Genehmigung nur erforderlich, wenn dieser neben dem Kind berufen war.

(3) Die Vorschriften der §§ 1825, 1828 bis 1831 sind entsprechend anzuwenden.

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Beschluss vom Oberlandesgericht Hamm - 13 WF 66/20
4. Mai 2020
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Beschluss vom Oberlandesgericht München - 34 Wx 341/18
29. April 2020
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Beschluss vom Bundesgerichtshof (4. Zivilsenat) - IV ZB 20/18, IV ZB 21/18
16. Januar 2019
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19. März 2018
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20. Februar 2017
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2. Dezember 2015
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Beschluss vom Oberlandesgericht Hamm - 15 W 94/14
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