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BGB § 1643 Genehmigungspflichtige Rechtsgeschäfte

Bürgerliches Gesetzbuch

(1) Zu Rechtsgeschäften für das Kind bedürfen die Eltern der Genehmigung des Familiengerichts in den Fällen, in denen nach § 1821 und nach § 1822 Nr. 1, 3, 5, 8 bis 11 ein Vormund der Genehmigung bedarf.

(2) Das Gleiche gilt für die Ausschlagung einer Erbschaft oder eines Vermächtnisses sowie für den Verzicht auf einen Pflichtteil. Tritt der Anfall an das Kind erst infolge der Ausschlagung eines Elternteils ein, der das Kind allein oder gemeinsam mit dem anderen Elternteil vertritt, so ist die Genehmigung nur erforderlich, wenn dieser neben dem Kind berufen war.

(3) Die Vorschriften der §§ 1825, 1828 bis 1831 sind entsprechend anzuwenden.

Referenzen

Zitiert von

Beschluss vom Oberlandesgericht Celle - 20 W 40/25
18. September 2025
20 W 40/25 18. September 2025
Beschluss vom Oberlandesgericht Düsseldorf - 3 W 9/25
14. März 2025
3 W 9/25 14. März 2025
Beschluss vom Oberlandesgericht Düsseldorf - 3 Wx 158/24
29. Oktober 2024
3 Wx 158/24 29. Oktober 2024
Beschluss vom Oberlandesgericht Düsseldorf - 3 WF 81/24
24. Oktober 2024
3 WF 81/24 24. Oktober 2024
Beschluss vom Amtsgericht Düsseldorf - HE-5107-45
30. September 2024
HE-5107-45 30. September 2024
Beschluss vom Bundesgerichtshof - IV ZB 37/23
4. September 2024
IV ZB 37/23 4. September 2024
Urteil vom Oberlandesgericht Köln - 24 U 136/20
29. Februar 2024
24 U 136/20 29. Februar 2024
Beschluss vom Oberlandesgericht Hamm - 27 W 81/23
20. Dezember 2023
27 W 81/23 20. Dezember 2023
Beschluss vom Oberlandesgericht München - 34 Wx 120/23 e
12. Juni 2023
34 Wx 120/23 e 12. Juni 2023
Verfügung vom Amtsgericht Schöneberg - 47 ZE-4907
2. Januar 2023
47 ZE-4907 2. Januar 2023