BGB § 1755 Erlöschen von Verwandtschaftsverhältnissen

Bürgerliches Gesetzbuch

(1) Mit der Annahme erlöschen das Verwandtschaftsverhältnis des Kindes und seiner Abkömmlinge zu den bisherigen Verwandten und die sich aus ihm ergebenden Rechte und Pflichten. Ansprüche des Kindes, die bis zur Annahme entstanden sind, insbesondere auf Renten, Waisengeld und andere entsprechende wiederkehrende Leistungen, werden durch die Annahme nicht berührt; dies gilt nicht für Unterhaltsansprüche.

(2) Nimmt ein Ehegatte das Kind seines Ehegatten an, so tritt das Erlöschen nur im Verhältnis zu dem anderen Elternteil und dessen Verwandten ein.

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Beschluss vom Bundesgerichtshof (12. Zivilsenat) - XII ZB 371/17
6. Dezember 2017
XII ZB 371/17 6. Dezember 2017
Urteil vom Bundesverwaltungsgericht (1. Senat) - 1 C 30/16
25. Oktober 2017
1 C 30/16 25. Oktober 2017
Beschluss vom Bundesgerichtshof (12. Zivilsenat) - XII ZB 586/15
8. Februar 2017
XII ZB 586/15 8. Februar 2017
Urteil vom Bundesverfassungsgericht (1. Senat) - 1 BvL 1/11, 1 BvR 3247/09
19. Februar 2013
1 BvL 1/11, 1 BvR 3247/09 19. Februar 2013
Urteil vom Bundesfinanzhof (2. Senat) - II R 46/08
17. März 2010
II R 46/08 17. März 2010
Urteil vom Schleswig-Holsteinisches Finanzgericht (3. Senat) - 3 K 114/06
4. Juli 2008
3 K 114/06 4. Juli 2008