BGB § 1755 Erlöschen von Verwandtschaftsverhältnissen

Bürgerliches Gesetzbuch

(1) Mit der Annahme erlöschen das Verwandtschaftsverhältnis des Kindes und seiner Abkömmlinge zu den bisherigen Verwandten und die sich aus ihm ergebenden Rechte und Pflichten. Ansprüche des Kindes, die bis zur Annahme entstanden sind, insbesondere auf Renten, Waisengeld und andere entsprechende wiederkehrende Leistungen, werden durch die Annahme nicht berührt; dies gilt nicht für Unterhaltsansprüche.

(2) Nimmt ein Ehegatte das Kind seines Ehegatten an, so tritt das Erlöschen nur im Verhältnis zu dem anderen Elternteil und dessen Verwandten ein.

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Beschluss vom Oberlandesgericht Celle (Senat für Familiensachen) - 21 WF 87/20
12. Oktober 2020
21 WF 87/20 12. Oktober 2020
Beschluss vom Amtsgericht Frankenthal (Pfalz) - 71 F 192/19
5. Mai 2020
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Beschluss vom Bundesgerichtshof (12. Zivilsenat) - XII ZB 371/17
6. Dezember 2017
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Urteil vom Bundesverwaltungsgericht (1. Senat) - 1 C 30/16
25. Oktober 2017
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Beschluss vom Bundesgerichtshof (12. Zivilsenat) - XII ZB 586/15
8. Februar 2017
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Beschluss vom Oberlandesgericht Düsseldorf - I-3 Wx 294/15
27. Oktober 2016
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Beschluss vom Amtsgericht Ahaus - 12 F 235/13
9. Dezember 2013
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Urteil vom Bundesverfassungsgericht (1. Senat) - 1 BvL 1/11, 1 BvR 3247/09
19. Februar 2013
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Urteil vom Oberlandesgericht Stuttgart - 14 U 9/12
14. November 2012
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Urteil vom Bundesfinanzhof (2. Senat) - II R 46/08
17. März 2010
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