BGB § 951 Entschädigung für Rechtsverlust

Bürgerliches Gesetzbuch

(1) Wer infolge der Vorschriften der §§ 946 bis 950 einen Rechtsverlust erleidet, kann von demjenigen, zu dessen Gunsten die Rechtsänderung eintritt, Vergütung in Geld nach den Vorschriften über die Herausgabe einer ungerechtfertigten Bereicherung fordern. Die Wiederherstellung des früheren Zustands kann nicht verlangt werden.

(2) Die Vorschriften über die Verpflichtung zum Schadensersatz wegen unerlaubter Handlungen sowie die Vorschriften über den Ersatz von Verwendungen und über das Recht zur Wegnahme einer Einrichtung bleiben unberührt. In den Fällen der §§ 946, 947 ist die Wegnahme nach den für das Wegnahmerecht des Besitzers gegenüber dem Eigentümer geltenden Vorschriften auch dann zulässig, wenn die Verbindung nicht von dem Besitzer der Hauptsache bewirkt worden ist.

Referenzen

Dieses Dokument enthält keine Referenzen.

Zitiert von

Urteil vom Bundesverwaltungsgericht (8. Senat) - 8 C 9/17
28. März 2018
8 C 9/17 28. März 2018
Urteil vom Landgericht Hamburg (15. Zivilkammer) - 315 O 201/16
10. Juli 2017
315 O 201/16 10. Juli 2017
Urteil vom Bundesgerichtshof (5. Zivilsenat) - V ZR 27/14
22. Januar 2016
V ZR 27/14 22. Januar 2016
Urteil vom Verwaltungsgericht Hamburg (13. Kammer) - 13 K 3130/15
30. September 2015
13 K 3130/15 30. September 2015
Urteil vom Landgericht Hamburg (18. Zivilkammer) - 318 S 21/14
15. Oktober 2014
318 S 21/14 15. Oktober 2014
Urteil vom Bundesgerichtshof (7. Zivilsenat) - VII ZR 241/13
10. April 2014
VII ZR 241/13 10. April 2014