HGB § 159

Handelsgesetzbuch

(1) Die Ansprüche gegen einen Gesellschafter aus Verbindlichkeiten der Gesellschaft verjähren in fünf Jahren nach der Auflösung der Gesellschaft, sofern nicht der Anspruch gegen die Gesellschaft einer kürzeren Verjährung unterliegt.

(2) Die Verjährung beginnt mit dem Ende des Tages, an welchem die Auflösung der Gesellschaft in das Handelsregister des für den Sitz der Gesellschaft zuständigen Gerichts eingetragen wird.

(3) Wird der Anspruch des Gläubigers gegen die Gesellschaft erst nach der Eintragung fällig, so beginnt die Verjährung mit dem Zeitpunkte der Fälligkeit.

(4) Der Neubeginn der Verjährung und ihre Hemmung nach § 204 des Bürgerlichen Gesetzbuchs gegenüber der aufgelösten Gesellschaft wirken auch gegenüber den Gesellschaftern, die der Gesellschaft zur Zeit der Auflösung angehört haben.

Referenzen

Dieses Dokument enthält keine Referenzen.

Zitiert von

Urteil vom Landessozialgericht Sachsen-Anhalt (3. Senat) - L 3 R 99/16
1. Juni 2017
L 3 R 99/16 1. Juni 2017
Urteil vom Landgericht Hamburg (18. Zivilkammer) - 318 S 76/15
1. Februar 2017
318 S 76/15 1. Februar 2017
Urteil vom Hanseatisches Oberlandesgericht (4. Zivilsenat) - 4 U 25/15
8. März 2016
4 U 25/15 8. März 2016
Urteil vom Landgericht Frankenthal (Pfalz) (7. Zivilkammer) - 7 O 504/13
28. Januar 2016
7 O 504/13 28. Januar 2016
Urteil vom Bundesverwaltungsgericht (9. Senat) - 9 C 11/14
14. Oktober 2015
9 C 11/14 14. Oktober 2015
Urteil vom Landgericht Frankenthal (Pfalz) (4. Zivilkammer) - 4 O 144/14
18. August 2014
4 O 144/14 18. August 2014
Urteil vom Sozialgericht Stralsund (3. Kammer) - S 3 KR 68/10
29. November 2013
S 3 KR 68/10 29. November 2013
Urteil vom Schleswig-Holsteinisches Oberlandesgericht (5. Zivilsenat) - 5 U 66/08
30. Oktober 2008
5 U 66/08 30. Oktober 2008