StPO § 119a Gerichtliche Entscheidung über eine Maßnahme der Vollzugsbehörde

Strafprozeßordnung

(1) Gegen eine behördliche Entscheidung oder Maßnahme im Untersuchungshaftvollzug kann gerichtliche Entscheidung beantragt werden. Eine gerichtliche Entscheidung kann zudem beantragt werden, wenn eine im Untersuchungshaftvollzug beantragte behördliche Entscheidung nicht innerhalb von drei Wochen ergangen ist.

(2) Der Antrag auf gerichtliche Entscheidung hat keine aufschiebende Wirkung. Das Gericht kann jedoch vorläufige Anordnungen treffen.

(3) Gegen die Entscheidung des Gerichts kann auch die für die vollzugliche Entscheidung oder Maßnahme zuständige Stelle Beschwerde erheben.

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Zitiert von

Beschluss vom Bundesgerichtshof (2. Strafsenat) - 2 ARs 426/16
19. Januar 2017
2 ARs 426/16 19. Januar 2017
Ablehnung einstweilige Anordnung vom Bundesverfassungsgericht (2. Senat 2. Kammer) - 2 BvQ 52/16
22. September 2016
2 BvQ 52/16 22. September 2016
Nichtannahmebeschluss vom Bundesverfassungsgericht (2. Senat 2. Kammer) - 2 BvR 1664/15
22. März 2016
2 BvR 1664/15 22. März 2016
Nichtannahmebeschluss vom Bundesverfassungsgericht (2. Senat 2. Kammer) - 2 BvR 1586/15
11. September 2015
2 BvR 1586/15 11. September 2015
Ablehnung einstweilige Anordnung vom Bundesverfassungsgericht (2. Senat 2. Kammer) - 2 BvQ 26/14
30. Juli 2014
2 BvQ 26/14 30. Juli 2014
Beschluss vom Bundesgerichtshof (Ermittlungsrichter) - 2 BGs 255/14
21. Juli 2014
2 BGs 255/14 21. Juli 2014
Stattgebender Kammerbeschluss vom Bundesverfassungsgericht (2. Senat 3. Kammer) - 2 BvR 736/11
17. Oktober 2012
2 BvR 736/11 17. Oktober 2012
Beschluss vom Oberlandesgericht Naumburg (2. Strafsenat) - 2 ARs 7/10
17. August 2010
2 ARs 7/10 17. August 2010