StPO § 142 Auswahl des zu bestellenden Pflichtverteidigers

Strafprozeßordnung

(1) Vor der Bestellung eines Verteidigers soll dem Beschuldigten Gelegenheit gegeben werden, innerhalb einer zu bestimmenden Frist einen Verteidiger seiner Wahl zu bezeichnen. Der Vorsitzende bestellt diesen, wenn dem kein wichtiger Grund entgegensteht.

(2) In den Fällen des § 140 Abs. 1 Nr. 2, 5 und 9 sowie des § 140 Abs. 2 können auch Rechtskundige, welche die vorgeschriebene erste Prüfung für den Justizdienst bestanden haben und darin seit mindestens einem Jahr und drei Monaten beschäftigt sind, für den ersten Rechtszug als Verteidiger bestellt werden, jedoch nicht bei dem Gericht, dessen Richter sie zur Ausbildung überwiesen sind.

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Beschluss vom Hanseatisches Oberlandesgericht (2. Strafsenat) - 2 Ws 112/20
16. September 2020
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Beschluss vom Oberlandesgericht Celle (5. Strafsenat) - 5 StS 1/20
11. Mai 2020
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Beschluss vom Oberlandesgericht Karlsruhe - 2 Ws 94/20
8. Mai 2020
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Beschluss vom Oberlandesgericht Hamm - 4 Ws 94/20
5. Mai 2020
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Beschluss vom Hanseatisches Oberlandesgericht (2. Strafsenat) - 2 Ws 3/20
13. Januar 2020
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Urteil vom Bundesgerichtshof (9. Zivilsenat) - IX ZR 216/17
13. Dezember 2018
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Beschluss vom Oberlandesgericht Karlsruhe - 2 Ws 58/18
16. März 2018
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5. Oktober 2016
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Nichtannahmebeschluss vom Bundesverfassungsgericht (1. Senat 2. Kammer) - 1 BvR 1042/15
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Urteil vom Bundesgerichtshof (2. Strafsenat) - 2 StR 319/15
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