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VersAusglG § 34 Durchführung einer Anpassung wegen Unterhalt

Gesetz über den Versorgungsausgleich

(1) Über die Anpassung und deren Abänderung entscheidet das Familiengericht.

(2) Antragsberechtigt sind die ausgleichspflichtige und die ausgleichsberechtigte Person. Die Abänderung einer Anpassung kann auch von dem Versorgungsträger verlangt werden.

(3) Die Anpassung wirkt ab dem ersten Tag des Monats, der auf den Monat der Antragstellung folgt.

(4) Der Anspruch auf Anpassung geht auf die Erben über, wenn der Erblasser den Antrag nach § 33 Abs. 1 gestellt hatte.

(5) Die ausgleichspflichtige Person hat den Versorgungsträger, bei dem die Kürzung ausgesetzt ist, unverzüglich über den Wegfall oder Änderungen seiner Unterhaltszahlungen, über den Bezug einer laufenden Versorgung aus einem Anrecht nach § 32 sowie über den Rentenbezug, die Wiederheirat oder den Tod der ausgleichsberechtigten Person zu unterrichten.

(6) Über die Beendigung der Aussetzung aus den in Absatz 5 genannten Gründen entscheidet der Versorgungsträger. Dies gilt nicht für den Fall der Änderung von Unterhaltszahlungen.

Referenzen

Zitiert von

Beschluss vom Oberverwaltungsgericht des Saarlandes (1. Senat) - 1 A 190/24
24. Oktober 2025
1 A 190/24 24. Oktober 2025
Urteil vom Verwaltungsgericht München - M 5 K 22.5099
14. Oktober 2025
M 5 K 22.5099 14. Oktober 2025
Beschluss vom Oberlandesgericht Hamm - 2 UF 7/24
6. Juni 2025
2 UF 7/24 6. Juni 2025
Urteil vom Landgericht Marburg (7. Zivilkammer) - 7 O 201/23
13. März 2025
7 O 201/23 13. März 2025
Beschluss vom Oberlandesgericht Hamm - 7 UF 153/23
12. März 2024
7 UF 153/23 12. März 2024
Urteil vom Bundessozialgericht - B 5 R 12/22 R
22. Februar 2024
B 5 R 12/22 R 22. Februar 2024
Urteil vom Verwaltungsgericht Gelsenkirchen - 3 K 4367/22
9. Februar 2024
3 K 4367/22 9. Februar 2024
Urteil vom Hessisches Landessozialgericht (2. Senat) - L 2 R 303/22
9. Mai 2023
L 2 R 303/22 9. Mai 2023
Beschluss vom Schleswig-Holsteinisches Oberlandesgericht (1. Senat für Familiensachen) - 8 UF 13/23
14. März 2023
8 UF 13/23 14. März 2023
Urteil vom Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg (5. Kammer) - 5 K 490.19
10. März 2023
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