ZPO § 141 Anordnung des persönlichen Erscheinens

Zivilprozessordnung

(1) Das Gericht soll das persönliche Erscheinen beider Parteien anordnen, wenn dies zur Aufklärung des Sachverhalts geboten erscheint. Ist einer Partei wegen großer Entfernung oder aus sonstigem wichtigen Grund die persönliche Wahrnehmung des Termins nicht zuzumuten, so sieht das Gericht von der Anordnung ihres Erscheinens ab.

(2) Wird das Erscheinen angeordnet, so ist die Partei von Amts wegen zu laden. Die Ladung ist der Partei selbst mitzuteilen, auch wenn sie einen Prozessbevollmächtigten bestellt hat; der Zustellung bedarf die Ladung nicht.

(3) Bleibt die Partei im Termin aus, so kann gegen sie Ordnungsgeld wie gegen einen im Vernehmungstermin nicht erschienenen Zeugen festgesetzt werden. Dies gilt nicht, wenn die Partei zur Verhandlung einen Vertreter entsendet, der zur Aufklärung des Tatbestandes in der Lage und zur Abgabe der gebotenen Erklärungen, insbesondere zu einem Vergleichsabschluss, ermächtigt ist. Die Partei ist auf die Folgen ihres Ausbleibens in der Ladung hinzuweisen.

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Beschluss vom Hanseatisches Oberlandesgericht (7. Zivilsenat) - 7 W 27/18
12. November 2018
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Urteil vom Amtsgericht Frankenthal (Pfalz) - 3a C 156/18
21. August 2018
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Urteil vom Schleswig-Holsteinisches Oberlandesgericht - 12 U 8/18
18. Juli 2018
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Urteil vom Landgericht Hamburg - 318 S 100/17
30. Mai 2018
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Urteil vom Landgericht Hamburg - 306 O 355/16
9. Februar 2018
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Urteil vom Schleswig-Holsteinisches Oberlandesgericht - 7 U 146/15
4. Januar 2018
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Urteil vom Landgericht Hamburg - 319 O 116/17
15. Dezember 2017
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Beschluss vom Bundesgerichtshof (12. Zivilsenat) - XII ZR 48/17
27. September 2017
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Beschluss vom Bundesgerichtshof (8. Zivilsenat) - VIII ZR 226/16
22. August 2017
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Stattgebender Kammerbeschluss vom Bundesverfassungsgericht (2. Senat 1. Kammer) - 2 BvR 3068/14
1. August 2017
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