ZPO § 141 Anordnung des persönlichen Erscheinens

Zivilprozessordnung

(1) Das Gericht soll das persönliche Erscheinen beider Parteien anordnen, wenn dies zur Aufklärung des Sachverhalts geboten erscheint. Ist einer Partei wegen großer Entfernung oder aus sonstigem wichtigen Grund die persönliche Wahrnehmung des Termins nicht zuzumuten, so sieht das Gericht von der Anordnung ihres Erscheinens ab.

(2) Wird das Erscheinen angeordnet, so ist die Partei von Amts wegen zu laden. Die Ladung ist der Partei selbst mitzuteilen, auch wenn sie einen Prozessbevollmächtigten bestellt hat; der Zustellung bedarf die Ladung nicht.

(3) Bleibt die Partei im Termin aus, so kann gegen sie Ordnungsgeld wie gegen einen im Vernehmungstermin nicht erschienenen Zeugen festgesetzt werden. Dies gilt nicht, wenn die Partei zur Verhandlung einen Vertreter entsendet, der zur Aufklärung des Tatbestandes in der Lage und zur Abgabe der gebotenen Erklärungen, insbesondere zu einem Vergleichsabschluss, ermächtigt ist. Die Partei ist auf die Folgen ihres Ausbleibens in der Ladung hinzuweisen.

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Endurteil vom Amtsgericht München - 473 C 2138/20
27. Oktober 2020
473 C 2138/20 27. Oktober 2020
Beschluss vom Landesarbeitsgericht Köln - 2 Ta 73/20
15. Juli 2020
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Urteil vom Oberlandesgericht Hamm - 9 U 1/20
5. Mai 2020
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Urteil vom Landgericht Hamburg (11. Zivilkammer) - 311 O 206/19
31. März 2020
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Urteil vom Oberlandesgericht Hamm - 13 U 20/19
11. Februar 2020
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Urteil vom Hanseatisches Oberlandesgericht (3. Zivilsenat) - 3 U 186/16
6. Februar 2020
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Beschluss vom Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen - 9 A 1366/19.A
28. Oktober 2019
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Beschluss vom Oberlandesgericht Köln - 7 U 106/19
14. Oktober 2019
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Urteil vom Oberlandesgericht Hamm - 13 U 149/18
10. September 2019
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Urteil vom Landgericht Düsseldorf - 7 O 166/18
31. Juli 2019
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