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ZPO § 529 Prüfungsumfang des Berufungsgerichts

Zivilprozessordnung

(1) Das Berufungsgericht hat seiner Verhandlung und Entscheidung zugrunde zu legen:

1.
die vom Gericht des ersten Rechtszuges festgestellten Tatsachen, soweit nicht konkrete Anhaltspunkte Zweifel an der Richtigkeit oder Vollständigkeit der entscheidungserheblichen Feststellungen begründen und deshalb eine erneute Feststellung gebieten;
2.
neue Tatsachen, soweit deren Berücksichtigung zulässig ist.

(2) Auf einen Mangel des Verfahrens, der nicht von Amts wegen zu berücksichtigen ist, wird das angefochtene Urteil nur geprüft, wenn dieser nach § 520 Abs. 3 geltend gemacht worden ist. Im Übrigen ist das Berufungsgericht an die geltend gemachten Berufungsgründe nicht gebunden.

Referenzen

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Zitiert von

Urteil vom Oberlandesgericht Stuttgart (6. Zivilsenat) - 6 U 225/22
14. April 2026
6 U 225/22 14. April 2026
Urteil vom Oberlandesgericht Stuttgart (6. Zivilsenat) - 6 U 28/24
14. April 2026
6 U 28/24 14. April 2026
Beschluss vom Schleswig-Holsteinisches Oberlandesgericht (7. Zivilsenat) - 7 U 104/25
31. März 2026
7 U 104/25 31. März 2026
Urteil vom Oberlandesgericht Stuttgart (6. Zivilsenat) - 6 U 139/25
24. März 2026
6 U 139/25 24. März 2026
Beschluss vom Oberlandesgericht Oldenburg - 9 U 8/26
12. März 2026
9 U 8/26 12. März 2026
Urteil vom Kammergericht (2. Zivilsenat) - 2 U 12/24
12. März 2026
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Urteil vom Oberlandesgericht Köln - 5 U 29/25
11. März 2026
5 U 29/25 11. März 2026
Urteil vom Oberlandesgericht Düsseldorf - 18 U 153/24
4. März 2026
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Urteil vom Oberlandesgericht Köln - 6 U 75/25
27. Februar 2026
6 U 75/25 27. Februar 2026
Beschluss vom Schleswig-Holsteinisches Oberlandesgericht (7. Zivilsenat) - 7 U 106/25
27. Februar 2026
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