ZPO § 68 Wirkung der Nebenintervention

Zivilprozessordnung

Der Nebenintervenient wird im Verhältnis zu der Hauptpartei mit der Behauptung nicht gehört, dass der Rechtsstreit, wie er dem Richter vorgelegen habe, unrichtig entschieden sei; er wird mit der Behauptung, dass die Hauptpartei den Rechtsstreit mangelhaft geführt habe, nur insoweit gehört, als er durch die Lage des Rechtsstreits zur Zeit seines Beitritts oder durch Erklärungen und Handlungen der Hauptpartei verhindert worden ist, Angriffs- oder Verteidigungsmittel geltend zu machen, oder als Angriffs- oder Verteidigungsmittel, die ihm unbekannt waren, von der Hauptpartei absichtlich oder durch grobes Verschulden nicht geltend gemacht sind.

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Zitiert von

Urteil vom Landgericht Wuppertal - 17 O 97/12
12. Oktober 2018
17 O 97/12 12. Oktober 2018
Beschluss vom Bundesgerichtshof (1. Zivilsenat) - I ZR 76/17
22. März 2018
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Beschluss vom Bundesgerichtshof (11. Zivilsenat) - XI ZB 13/14
19. September 2017
XI ZB 13/14 19. September 2017
Beschluss vom Bundesgerichtshof (7. Zivilsenat) - VII ZB 57/12
18. November 2015
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Urteil vom Bundesgerichtshof (7. Zivilsenat) - VII ZR 104/14
7. Mai 2015
VII ZR 104/14 7. Mai 2015
Urteil vom Bundesgerichtshof (6. Zivilsenat) - VI ZR 467/13
27. Januar 2015
VI ZR 467/13 27. Januar 2015
Urteil vom Bundesgerichtshof (11. Zivilsenat) - XI ZR 303/12
13. Januar 2015
XI ZR 303/12 13. Januar 2015
Urteil vom Bundesgerichtshof (7. Zivilsenat) - VII ZR 102/14
18. Dezember 2014
VII ZR 102/14 18. Dezember 2014
Zwischenurteil vom Landgericht Hamburg (10. Zivilkammer) - 310 O 113/14
10. Oktober 2014
310 O 113/14 10. Oktober 2014
Urteil vom Hamburgisches Oberverwaltungsgericht (3. Senat) - 3 Bf 338/09
25. Februar 2014
3 Bf 338/09 25. Februar 2014