ZPO § 756 Zwangsvollstreckung bei Leistung Zug um Zug

Zivilprozessordnung

(1) Hängt die Vollstreckung von einer Zug um Zug zu bewirkenden Leistung des Gläubigers an den Schuldner ab, so darf der Gerichtsvollzieher die Zwangsvollstreckung nicht beginnen, bevor er dem Schuldner die diesem gebührende Leistung in einer den Verzug der Annahme begründenden Weise angeboten hat, sofern nicht der Beweis, dass der Schuldner befriedigt oder im Verzug der Annahme ist, durch öffentliche oder öffentlich beglaubigte Urkunden geführt wird und eine Abschrift dieser Urkunden bereits zugestellt ist oder gleichzeitig zugestellt wird.

(2) Der Gerichtsvollzieher darf mit der Zwangsvollstreckung beginnen, wenn der Schuldner auf das wörtliche Angebot des Gerichtsvollziehers erklärt, dass er die Leistung nicht annehmen werde.

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Urteil vom Bundesgerichtshof (3. Zivilsenat) - III ZR 497/16
18. Oktober 2018
III ZR 497/16 18. Oktober 2018
Beschluss vom Bundesgerichtshof (7. Zivilsenat) - VII ZB 48/17
4. Juli 2018
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Beschluss vom Bundesgerichtshof (7. Zivilsenat) - VII ZB 4/17
4. Juli 2018
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12. Oktober 2017
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31. August 2017
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