ZPO § 796 Zwangsvollstreckung aus Vollstreckungsbescheiden

Zivilprozessordnung

(1) Vollstreckungsbescheide bedürfen der Vollstreckungsklausel nur, wenn die Zwangsvollstreckung für einen anderen als den in dem Bescheid bezeichneten Gläubiger oder gegen einen anderen als den in dem Bescheid bezeichneten Schuldner erfolgen soll.

(2) Einwendungen, die den Anspruch selbst betreffen, sind nur insoweit zulässig, als die Gründe, auf denen sie beruhen, nach Zustellung des Vollstreckungsbescheids entstanden sind und durch Einspruch nicht mehr geltend gemacht werden können.

(3) Für Klagen auf Erteilung der Vollstreckungsklausel sowie für Klagen, durch welche die den Anspruch selbst betreffenden Einwendungen geltend gemacht werden oder der bei der Erteilung der Vollstreckungsklausel als bewiesen angenommene Eintritt der Voraussetzung für die Erteilung der Vollstreckungsklausel bestritten wird, ist das Gericht zuständig, das für eine Entscheidung im Streitverfahren zuständig gewesen wäre.

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Urteil vom Landessozialgericht Baden-Württemberg - L 4 KR 438/20
16. Oktober 2020
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Stattgebender Kammerbeschluss vom Bundesverfassungsgericht (2. Senat 1. Kammer) - 2 BvR 2821/14
27. Februar 2018
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Beschluss vom Oberlandesgericht Hamm - 32 SA 5/16
24. Februar 2016
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Urteil vom Bundesgerichtshof (2. Zivilsenat) - II ZR 446/13
3. November 2015
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Urteil vom Bundesgerichtshof (2. Zivilsenat) - II ZR 443/13
3. November 2015
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Urteil vom Arbeitsgericht Essen - 1 Ca 81/14
13. März 2014
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Urteil vom Pfälzisches Oberlandesgericht Zweibrücken (4. Zivilsenat) - 4 U 41/08
30. Oktober 2008
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Beschluss vom Amtsgericht Mannheim - 13 M 6/05
20. Mai 2005
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Beschluss vom Oberlandesgericht Stuttgart - 7 AR 4/04
24. Juni 2004
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