ZPO § 883 Herausgabe bestimmter beweglicher Sachen

Zivilprozessordnung

(1) Hat der Schuldner eine bewegliche Sache oder eine Menge bestimmter beweglicher Sachen herauszugeben, so sind sie von dem Gerichtsvollzieher ihm wegzunehmen und dem Gläubiger zu übergeben.

(2) Wird die herauszugebende Sache nicht vorgefunden, so ist der Schuldner verpflichtet, auf Antrag des Gläubigers zu Protokoll an Eides statt zu versichern, dass er die Sache nicht besitze, auch nicht wisse, wo die Sache sich befinde. Der gemäß § 802e zuständige Gerichtsvollzieher lädt den Schuldner zur Abgabe der eidesstattlichen Versicherung. Die Vorschriften der §§ 478 bis 480, 483, 802f Abs. 4, §§ 802g bis 802i und 802j Abs. 1 und 2 gelten entsprechend.

(3) Das Gericht kann eine der Sachlage entsprechende Änderung der eidesstattlichen Versicherung beschließen.

(4) (weggefallen)

Referenzen

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Zitiert von

Beschluss vom Bundesgerichtshof (5. Zivilsenat) - V ZB 63/16
28. September 2017
V ZB 63/16 28. September 2017
Beschluss vom Landgericht Hamburg (26. Zivilkammer) - 326 T 83/16
28. Februar 2017
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Beschluss vom Bundesgerichtshof (1. Zivilsenat) - I ZB 110/14
7. Januar 2016
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Urteil vom Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz (2. Kammer) - 2 Sa 403/14
4. Mai 2015
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Beschluss vom Oberlandesgericht Naumburg (12. Zivilsenat) - 12 W 35/14
13. November 2014
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Urteil vom Verwaltungsgericht Magdeburg (3. Kammer) - 3 A 401/11
20. November 2012
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