Urteil vom Landgericht Köln - 81 O 49/17

Tenor

  I.

Die Beklagte wird verurteilt, es bei Meidung eines für jeden Fall der Zuwiderhandlung fälligen Ordnungsgeldes bis zu 250.000 € – ersatzweise Ordnungshaft – oder Ordnungshaft bis zu sechs Monaten, im Wiederholungsfall Ordnungshaft bis zu zwei Jahren, zu unterlassen, im geschäftlichen Verkehr in der Bundesrepublik Deutschland Geschäftspartner der Klägerin wegen der Bewerbung und des Vertriebs der nachfolgend eingeblendeten Schuhmodelle abzumahnen und zur Abgabe einer vertragsstrafenbewehrten Unterlassungserklärung aufzufordern, wenn dies geschieht wie in den beispielhaft aus Anlagenkonvolut K5 ersichtlichen Schreiben:

Die Entscheidung enthält an dieser Stelle ein Bild oder eine Grafik.

Die Entscheidung enthält an dieser Stelle ein Bild oder eine Grafik.

Die Entscheidung enthält an dieser Stelle ein Bild oder eine Grafik.

Die Entscheidung enthält an dieser Stelle ein Bild oder eine Grafik. Die Entscheidung enthält an dieser Stelle ein Bild oder eine Grafik. Die Entscheidung enthält an dieser Stelle ein Bild oder eine Grafik.

Die Entscheidung enthält an dieser Stelle ein Bild oder eine Grafik.

Die Entscheidung enthält an dieser Stelle ein Bild oder eine Grafik. II.

Die Beklagte wird verurteilt, der Klägerin Auskunft darüber zu erteilen, gegenüber welchen Geschäftspartnern der Klägerin sie Abmahnungen gemäß Klageantrag I. ausgesprochen hat, und der Klägerin Kopien dieser Abmahnungen zu übergeben.

III.

Es wird festgestellt, dass die Beklagte verpflichtet ist, der Klägerin sämtliche Schäden zu ersetzen, die ihr aufgrund der im Klageantrag zu I. beschriebenen Handlungen entstanden sind oder zukünftig entstehen werden.

              IV.

Auf die Widerklage wird die Klägerin verurteilt, an die Beklagte einen Betrag i.H.v. 1.531,90 € nebst Zinsen i.H.v. 5 Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz seit 24.8.2017 (Rechtshängigkeit) zu zahlen. Die weitergehende Widerklage wird abgewiesen.

V.

Die Kosten des Verfahrens trägt die Beklagte.

VI.

Das Urteil ist vorläufig vollstreckbar gegen Sicherheitsleistung, zu I in Höhe von 25.000 €, zu II in Höhe 2.000 €, im Übrigen in Höhe von 110 % des zu vollstreckenden Betrags.


1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 116 117 118 119 120 121 122 123 124 125 126 127 128 129 130 131 132 133 134 135 136 137 138 139 140 141 142 143 144 145 146 147 148 149 150 151 152 153 154 155 156 157 158 159 160 161 162 163 164 165 166 167 168 169 170 171 172 173 174 175 176 177 178 179 180 181 182 183 184 185 186 187 188 189 190 191 192 193 194 195 196 197 198 199 200 201 202 203 204 205 206 207 208 209 210 211 212 213 214 215

Zitiert von

Urteil vom Landgericht Köln - 14 O 121/22
11. Mai 2023
14 O 121/22 11. Mai 2023
Urteil vom Landgericht Köln - 14 O 366/21
3. März 2022
14 O 366/21 3. März 2022

Referenzen