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BGB § 126 Schriftform

Bürgerliches Gesetzbuch

(1) Ist durch Gesetz schriftliche Form vorgeschrieben, so muss die Urkunde von dem Aussteller eigenhändig durch Namensunterschrift oder mittels notariell beglaubigten Handzeichens unterzeichnet werden.

(2) Bei einem Vertrag muss die Unterzeichnung der Parteien auf derselben Urkunde erfolgen. Werden über den Vertrag mehrere gleichlautende Urkunden aufgenommen, so genügt es, wenn jede Partei die für die andere Partei bestimmte Urkunde unterzeichnet.

(3) Die schriftliche Form kann durch die elektronische Form ersetzt werden, wenn sich nicht aus dem Gesetz ein anderes ergibt.

(4) Als Erklärung in schriftlicher Form gilt auch eine öffentlich beglaubigte Erklärung nach § 129 Absatz 1 Satz 1 Nummer 2 oder eine Erklärung nach § 129 Absatz 3.

(5) Die schriftliche Form wird durch die notarielle Beurkundung ersetzt.

Referenzen

Zitiert von

Beschluss vom Landessozialgericht Baden-Württemberg - L 2 SO 617/26 ER-B
14. April 2026
L 2 SO 617/26 ER-B 14. April 2026
Beschluss vom Landessozialgericht NRW - L 11 KR 408/22 B ER
23. März 2026
L 11 KR 408/22 B ER 23. März 2026
Beschluss vom Bayerischer Verwaltungsgerichtshof - 11 CS 25.2387
18. Februar 2026
11 CS 25.2387 18. Februar 2026
Beschluss vom Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen - 7 B 1145/25
27. Januar 2026
7 B 1145/25 27. Januar 2026
Verfügung vom Landgericht Rottweil (1. Zivilkammer) - 1 S 63/25
23. Januar 2026
1 S 63/25 23. Januar 2026
Urteil vom Landesarbeitsgericht Niedersachsen - 10 SLa 287/25
6. Januar 2026
10 SLa 287/25 6. Januar 2026
Urteil vom Landesarbeitsgericht Niedersachsen - 9 SLa 381/25
16. Dezember 2025
9 SLa 381/25 16. Dezember 2025
Beschluss vom Landessozialgericht NRW - L 11 KR 736/25 B ER
12. Dezember 2025
L 11 KR 736/25 B ER 12. Dezember 2025
Urteil vom Landesarbeitsgericht Mecklenburg-Vorpommern (2. Kammer) - 2 SLa 81/25
9. Dezember 2025
2 SLa 81/25 9. Dezember 2025
Urteil vom Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz (3. Kammer) - 3 SLa 88/25
3. Dezember 2025
3 SLa 88/25 3. Dezember 2025