BGB § 127 Vereinbarte Form

Bürgerliches Gesetzbuch

(1) Die Vorschriften des § 126, des § 126a oder des § 126b gelten im Zweifel auch für die durch Rechtsgeschäft bestimmte Form.

(2) Zur Wahrung der durch Rechtsgeschäft bestimmten schriftlichen Form genügt, soweit nicht ein anderer Wille anzunehmen ist, die telekommunikative Übermittlung und bei einem Vertrag der Briefwechsel. Wird eine solche Form gewählt, so kann nachträglich eine dem § 126 entsprechende Beurkundung verlangt werden.

(3) Zur Wahrung der durch Rechtsgeschäft bestimmten elektronischen Form genügt, soweit nicht ein anderer Wille anzunehmen ist, auch eine andere als die in § 126a bestimmte elektronische Signatur und bei einem Vertrag der Austausch von Angebots- und Annahmeerklärung, die jeweils mit einer elektronischen Signatur versehen sind. Wird eine solche Form gewählt, so kann nachträglich eine dem § 126a entsprechende elektronische Signierung oder, wenn diese einer der Parteien nicht möglich ist, eine dem § 126 entsprechende Beurkundung verlangt werden.

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Urteil vom Bundesgerichtshof (6. Zivilsenat) - VI ZR 121/17
27. Februar 2018
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Urteil vom Bundesgerichtshof (Kartellsenat) - EnZR 56/15
7. März 2017
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Urteil vom Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz (7. Kammer) - 7 Sa 286/16
2. März 2017
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Urteil vom Bundesgerichtshof (8. Zivilsenat) - VIII ZR 246/15
9. November 2016
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Urteil vom Amtsgericht Aachen - 100 C 76/16
31. Oktober 2016
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Urteil vom Bundesgerichtshof (3. Zivilsenat) - III ZR 387/15
14. Juli 2016
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Urteil vom Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz (5. Kammer) - 5 Sa 255/15
3. März 2016
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Urteil vom Bundesgerichtshof (2. Zivilsenat) - II ZR 243/13
29. Juli 2014
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