BGB § 130 Wirksamwerden der Willenserklärung gegenüber Abwesenden

Bürgerliches Gesetzbuch

(1) Eine Willenserklärung, die einem anderen gegenüber abzugeben ist, wird, wenn sie in dessen Abwesenheit abgegeben wird, in dem Zeitpunkt wirksam, in welchem sie ihm zugeht. Sie wird nicht wirksam, wenn dem anderen vorher oder gleichzeitig ein Widerruf zugeht.

(2) Auf die Wirksamkeit der Willenserklärung ist es ohne Einfluss, wenn der Erklärende nach der Abgabe stirbt oder geschäftsunfähig wird.

(3) Diese Vorschriften finden auch dann Anwendung, wenn die Willenserklärung einer Behörde gegenüber abzugeben ist.

Referenzen

Dieses Dokument enthält keine Referenzen.

Zitiert von

Urteil vom Bundesgerichtshof (8. Zivilsenat) - VIII ZR 231/17
19. September 2018
VIII ZR 231/17 19. September 2018
Urteil vom Bundesgerichtshof (8. Zivilsenat) - VIII ZR 261/17
19. September 2018
VIII ZR 261/17 19. September 2018
Urteil vom Bundesgerichtshof (2. Zivilsenat) - II ZR 312/16
18. September 2018
II ZR 312/16 18. September 2018
Beschluss vom Oberverwaltungsgericht des Landes Sachsen-Anhalt (3. Senat) - 3 M 230/18
13. August 2018
3 M 230/18 13. August 2018
Urteil vom Bundesgerichtshof (Dienstgericht des Bundes) - RiZ (R) 1/18
20. Juli 2018
RiZ (R) 1/18 20. Juli 2018
Beschluss vom Bundesgerichtshof (3. Strafsenat) - 3 StR 61/18
14. Juni 2018
3 StR 61/18 14. Juni 2018
Urteil vom Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz (1. Senat) - 1 A 11903/17
15. Mai 2018
1 A 11903/17 15. Mai 2018
Urteil vom Bundesgerichtshof (8. Zivilsenat) - VIII ZR 26/17
9. Mai 2018
VIII ZR 26/17 9. Mai 2018
Beschluss vom Bundesverwaltungsgericht (6. Senat) - 6 B 36/18
9. April 2018
6 B 36/18 9. April 2018
Urteil vom Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz (4. Kammer) - 4 Sa 243/17
29. März 2018
4 Sa 243/17 29. März 2018