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BGB § 1593 Vaterschaft bei Auflösung der Ehe durch Tod

Bürgerliches Gesetzbuch

§ 1592 Nr. 1 gilt entsprechend, wenn die Ehe durch Tod aufgelöst wurde und innerhalb von 300 Tagen nach der Auflösung ein Kind geboren wird. Steht fest, dass das Kind mehr als 300 Tage vor seiner Geburt empfangen wurde, so ist dieser Zeitraum maßgebend. Wird von einer Frau, die eine weitere Ehe geschlossen hat, ein Kind geboren, das sowohl nach den Sätzen 1 und 2 Kind des früheren Ehemanns als auch nach § 1592 Nr. 1 Kind des neuen Ehemanns wäre, so ist es nur als Kind des neuen Ehemanns anzusehen. Wird die Vaterschaft angefochten und wird rechtskräftig festgestellt, dass der neue Ehemann nicht Vater des Kindes ist, so ist es Kind des früheren Ehemanns.

Referenzen

Zitiert von

Urteil vom Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen - 12 A 566/22
27. November 2024
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Beschluss vom Bundesgerichtshof - XII ZB 565/20
8. März 2023
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Beschluss vom Oberlandesgericht Celle - 21 UF 164/22
1. Februar 2023
21 UF 164/22 1. Februar 2023
Beschluss vom Oberlandesgericht Nürnberg - 11 UF 625/22
29. September 2022
11 UF 625/22 29. September 2022
Beschluss vom Oberlandesgericht Stuttgart - 11 UF 39/22
7. April 2022
11 UF 39/22 7. April 2022
Endbeschluss vom Amtsgericht Neustadt a.d. Aisch - 1 F 286/21
3. Januar 2022
1 F 286/21 3. Januar 2022
Beschluss vom Schleswig-Holsteinisches Oberlandesgericht (2. Zivilsenat) - 2 Wx 30/21
17. Dezember 2021
2 Wx 30/21 17. Dezember 2021
Beschluss vom Amtsgericht Schöneberg - 71e III 18/21
15. Juni 2021
71e III 18/21 15. Juni 2021
Beschluss vom Unknown court (12. Zivilsenat) - XII ZB 364/19
24. März 2021
XII ZB 364/19 24. März 2021
Beschluss vom Kammergericht (1. Zivilsenat) - 1 W 1290/20
21. Januar 2021
1 W 1290/20 21. Januar 2021