BGB § 1603 Leistungsfähigkeit

Bürgerliches Gesetzbuch

(1) Unterhaltspflichtig ist nicht, wer bei Berücksichtigung seiner sonstigen Verpflichtungen außerstande ist, ohne Gefährdung seines angemessenen Unterhalts den Unterhalt zu gewähren.

(2) Befinden sich Eltern in dieser Lage, so sind sie ihren minderjährigen Kindern gegenüber verpflichtet, alle verfügbaren Mittel zu ihrem und der Kinder Unterhalt gleichmäßig zu verwenden. Den minderjährigen Kindern stehen volljährige unverheiratete Kinder bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres gleich, solange sie im Haushalt der Eltern oder eines Elternteils leben und sich in der allgemeinen Schulausbildung befinden. Diese Verpflichtung tritt nicht ein, wenn ein anderer unterhaltspflichtiger Verwandter vorhanden ist; sie tritt auch nicht ein gegenüber einem Kind, dessen Unterhalt aus dem Stamme seines Vermögens bestritten werden kann.

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Beschluss vom Amtsgericht Bergheim - 61 F 80/20
12. Oktober 2020
61 F 80/20 12. Oktober 2020
Beschluss vom Amtsgericht Frankenthal (Pfalz) - 71 F 192/19
5. Mai 2020
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Urteil vom Verwaltungsgericht Würzburg - W 6 K 19.1148
13. November 2019
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Beschluss vom Oberlandesgericht Düsseldorf - 6 UF 96/18
30. November 2018
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Beschluss vom Hanseatisches Oberlandesgericht (3. Senat für Familiensachen) - 12 UF 231/13
30. Oktober 2018
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Beschluss vom Bundesgerichtshof (12. Zivilsenat) - XII ZB 385/17
19. September 2018
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Urteil vom Sozialgericht Karlsruhe - S 2 SO 3939/17
20. April 2018
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Urteil vom Schleswig-Holsteinisches Oberlandesgericht - 11 U 93/17
3. April 2018
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Beschluss vom Bundesgerichtshof (12. Zivilsenat) - XII ZB 415/16
3. Mai 2017
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Beschluss vom Hanseatisches Oberlandesgericht (2. Strafsenat) - 2 Ws 258/16
18. Januar 2017
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