BGB § 1837 Beratung und Aufsicht

Bürgerliches Gesetzbuch

(1) Das Familiengericht berät die Vormünder. Es wirkt dabei mit, sie in ihre Aufgaben einzuführen.

(2) Das Familiengericht hat über die gesamte Tätigkeit des Vormunds und des Gegenvormunds die Aufsicht zu führen und gegen Pflichtwidrigkeiten durch geeignete Gebote und Verbote einzuschreiten. Es hat insbesondere die Einhaltung der erforderlichen persönlichen Kontakte des Vormunds zu dem Mündel zu beaufsichtigen. Es kann dem Vormund und dem Gegenvormund aufgeben, eine Versicherung gegen Schäden, die sie dem Mündel zufügen können, einzugehen.

(3) Das Familiengericht kann den Vormund und den Gegenvormund zur Befolgung seiner Anordnungen durch Festsetzung von Zwangsgeld anhalten. Gegen das Jugendamt oder einen Verein wird kein Zwangsgeld festgesetzt.

(4) §§ 1666, 1666a und 1696 gelten entsprechend.

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Zitiert von

Beschluss vom Amtsgericht Essen - 106 F 84/21
7. Mai 2021
106 F 84/21 7. Mai 2021
Beschluss vom Amtsgericht Essen - 106 F 83/21
7. Mai 2021
106 F 83/21 7. Mai 2021
Beschluss vom Oberlandesgericht München - 34 Wx 212/20
27. Juli 2020
34 Wx 212/20 27. Juli 2020
Beschluss vom Oberlandesgericht Braunschweig (2. Senat für Familiensachen) - 2 UF 117/19
25. Oktober 2019
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Urteil vom Landgericht Bonn - 1 O 20/19
9. August 2019
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Beschluss vom Landgericht Göttingen (5. Zivilkammer) - 5 T 114/19
25. Juni 2019
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Beschluss vom Bundesgerichtshof (12. Zivilsenat) - XII ZB 300/18
31. Oktober 2018
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Beschluss vom Landgericht Hamburg - 301 T 28/18
26. Januar 2018
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Beschluss vom Bundesgerichtshof (12. Zivilsenat) - XII ZB 515/16
26. Juli 2017
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Beschluss vom Amtsgericht Bergheim - 73 XVII 260/07
29. Juni 2016
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