BGB § 1837 Beratung und Aufsicht

Bürgerliches Gesetzbuch

(1) Das Familiengericht berät die Vormünder. Es wirkt dabei mit, sie in ihre Aufgaben einzuführen.

(2) Das Familiengericht hat über die gesamte Tätigkeit des Vormunds und des Gegenvormunds die Aufsicht zu führen und gegen Pflichtwidrigkeiten durch geeignete Gebote und Verbote einzuschreiten. Es hat insbesondere die Einhaltung der erforderlichen persönlichen Kontakte des Vormunds zu dem Mündel zu beaufsichtigen. Es kann dem Vormund und dem Gegenvormund aufgeben, eine Versicherung gegen Schäden, die sie dem Mündel zufügen können, einzugehen.

(3) Das Familiengericht kann den Vormund und den Gegenvormund zur Befolgung seiner Anordnungen durch Festsetzung von Zwangsgeld anhalten. Gegen das Jugendamt oder einen Verein wird kein Zwangsgeld festgesetzt.

(4) §§ 1666, 1666a und 1696 gelten entsprechend.

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Zitiert von

Beschluss vom Bundesgerichtshof (12. Zivilsenat) - XII ZB 300/18
31. Oktober 2018
XII ZB 300/18 31. Oktober 2018
Beschluss vom Landgericht Hamburg - 301 T 28/18
26. Januar 2018
301 T 28/18 26. Januar 2018
Beschluss vom Bundesgerichtshof (12. Zivilsenat) - XII ZB 515/16
26. Juli 2017
XII ZB 515/16 26. Juli 2017
Beschluss vom Bundesgerichtshof (12. Zivilsenat) - XII ZB 202/13
17. September 2014
XII ZB 202/13 17. September 2014
Stattgebender Kammerbeschluss vom Bundesverfassungsgericht (1. Senat 1. Kammer) - 1 BvR 2695/13
17. März 2014
1 BvR 2695/13 17. März 2014
Beschluss vom Bundesgerichtshof (12. Zivilsenat) - XII ZB 165/13
19. Februar 2014
XII ZB 165/13 19. Februar 2014
Beschluss vom Bundesverfassungsgericht (2. Senat) - 2 BvR 228/12
20. Februar 2013
2 BvR 228/12 20. Februar 2013