BGB § 260 Pflichten bei Herausgabe oder Auskunft über Inbegriff von Gegenständen

Bürgerliches Gesetzbuch

(1) Wer verpflichtet ist, einen Inbegriff von Gegenständen herauszugeben oder über den Bestand eines solchen Inbegriffs Auskunft zu erteilen, hat dem Berechtigten ein Verzeichnis des Bestands vorzulegen.

(2) Besteht Grund zu der Annahme, dass das Verzeichnis nicht mit der erforderlichen Sorgfalt aufgestellt worden ist, so hat der Verpflichtete auf Verlangen zu Protokoll an Eides statt zu versichern, dass er nach bestem Wissen den Bestand so vollständig angegeben habe, als er dazu imstande sei.

(3) Die Vorschrift des § 259 Abs. 3 findet Anwendung.

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Endurteil vom Oberlandesgericht München - 32 U 2067/19
5. Dezember 2019
32 U 2067/19 5. Dezember 2019
Urteil vom Oberlandesgericht Köln - 20 U 75/18
26. Juli 2019
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Urteil vom Oberlandesgericht Karlsruhe - 12 U 141/17
17. Mai 2019
12 U 141/17 17. Mai 2019
Beschluss vom Bundesgerichtshof (12. Zivilsenat) - XII ZB 588/17
12. September 2018
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Beschluss vom Bundesgerichtshof (12. Zivilsenat) - XII ZB 175/17
31. Januar 2018
XII ZB 175/17 31. Januar 2018
Urteil vom Landgericht Hamburg - 310 O 111/17
11. Januar 2018
310 O 111/17 11. Januar 2018
Urteil vom Bundesgerichtshof (3. Zivilsenat) - III ZR 610/16
9. November 2017
III ZR 610/16 9. November 2017
Beschluss vom Bundesgerichtshof (12. Zivilsenat) - XII ZB 489/16
8. November 2017
XII ZB 489/16 8. November 2017
Beschluss vom Bundesgerichtshof (4. Zivilsenat) - IV ZB 21/16
13. September 2017
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Urteil vom Landgericht Saarbrücken - 10 S 42/16
2. Dezember 2016
10 S 42/16 2. Dezember 2016