BGB § 259 Umfang der Rechenschaftspflicht

Bürgerliches Gesetzbuch

(1) Wer verpflichtet ist, über eine mit Einnahmen oder Ausgaben verbundene Verwaltung Rechenschaft abzulegen, hat dem Berechtigten eine die geordnete Zusammenstellung der Einnahmen oder der Ausgaben enthaltende Rechnung mitzuteilen und, soweit Belege erteilt zu werden pflegen, Belege vorzulegen.

(2) Besteht Grund zu der Annahme, dass die in der Rechnung enthaltenen Angaben über die Einnahmen nicht mit der erforderlichen Sorgfalt gemacht worden sind, so hat der Verpflichtete auf Verlangen zu Protokoll an Eides statt zu versichern, dass er nach bestem Wissen die Einnahmen so vollständig angegeben habe, als er dazu imstande sei.

(3) In Angelegenheiten von geringer Bedeutung besteht eine Verpflichtung zur Abgabe der eidesstattlichen Versicherung nicht.

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Urteil vom Landgericht Hamburg - 327 O 205/17
3. Mai 2018
327 O 205/17 3. Mai 2018
Urteil vom Bundesgerichtshof (5. Zivilsenat) - V ZR 89/17
16. Februar 2018
V ZR 89/17 16. Februar 2018
Urteil vom Bundesgerichtshof (3. Zivilsenat) - III ZR 65/17
8. Februar 2018
III ZR 65/17 8. Februar 2018
Urteil vom Bundesgerichtshof (8. Zivilsenat) - VIII ZR 189/17
7. Februar 2018
VIII ZR 189/17 7. Februar 2018
Urteil vom Landgericht Hamburg - 310 O 111/17
11. Januar 2018
310 O 111/17 11. Januar 2018
Urteil vom Bundesgerichtshof (3. Zivilsenat) - III ZR 610/16
9. November 2017
III ZR 610/16 9. November 2017
Beschluss vom Bundesgerichtshof (12. Zivilsenat) - XII ZB 489/16
8. November 2017
XII ZB 489/16 8. November 2017
Urteil vom Bundesgerichtshof (8. Zivilsenat) - VIII ZR 3/17
19. Juli 2017
VIII ZR 3/17 19. Juli 2017
Urteil vom Bundesgerichtshof (1. Zivilsenat) - I ZR 64/16
13. Juli 2017
I ZR 64/16 13. Juli 2017
Beschluss vom Bundesgerichtshof (4. Zivilsenat) - IV ZB 25/16
17. Mai 2017
IV ZB 25/16 17. Mai 2017