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BGB § 347 Nutzungen und Verwendungen nach Rücktritt

Bürgerliches Gesetzbuch

(1) Zieht der Schuldner Nutzungen entgegen den Regeln einer ordnungsmäßigen Wirtschaft nicht, obwohl ihm das möglich gewesen wäre, so ist er dem Gläubiger zum Wertersatz verpflichtet. Im Falle eines gesetzlichen Rücktrittsrechts hat der Berechtigte hinsichtlich der Nutzungen nur für diejenige Sorgfalt einzustehen, die er in eigenen Angelegenheiten anzuwenden pflegt.

(2) Gibt der Schuldner den Gegenstand zurück, leistet er Wertersatz oder ist seine Wertersatzpflicht gemäß § 346 Abs. 3 Nr. 1 oder 2 ausgeschlossen, so sind ihm notwendige Verwendungen zu ersetzen. Andere Aufwendungen sind zu ersetzen, soweit der Gläubiger durch diese bereichert wird.

Referenzen

Zitiert von

Urteil vom Oberlandesgericht Celle - 24 U 8/24
16. Februar 2026
24 U 8/24 16. Februar 2026
Urteil vom Oberlandesgericht Karlsruhe (14. Zivilsenat) - 14 U 364/22
19. Dezember 2025
14 U 364/22 19. Dezember 2025
Urteil vom Oberlandesgericht Dresden (2. Zivilsenat) - 2 U 21/25
9. Dezember 2025
2 U 21/25 9. Dezember 2025
Urteil vom Bundesgerichtshof - VII ZR 112/24
27. November 2025
VII ZR 112/24 27. November 2025
Urteil vom Oberlandesgericht Frankfurt am Main (6. Zivilsenat) - 6 U 117/24
9. Oktober 2025
6 U 117/24 9. Oktober 2025
Urteil vom Bundesgerichtshof - VIII ZR 240/24
23. Juli 2025
VIII ZR 240/24 23. Juli 2025
Urteil vom Bundesgerichtshof - VII ZR 129/24
22. Mai 2025
VII ZR 129/24 22. Mai 2025
Urteil vom Oberlandesgericht Koblenz (9. Zivilsenat) - 9 U 1116/24
29. April 2025
9 U 1116/24 29. April 2025
Urteil vom Schleswig-Holsteinisches Oberlandesgericht (10. Zivilsenat) - 10 U 27/25
11. April 2025
10 U 27/25 11. April 2025
Urteil vom Oberlandesgericht Stuttgart (6. Zivilsenat) - 6 U 126/24
8. April 2025
6 U 126/24 8. April 2025