BGB § 347 Nutzungen und Verwendungen nach Rücktritt

Bürgerliches Gesetzbuch

(1) Zieht der Schuldner Nutzungen entgegen den Regeln einer ordnungsmäßigen Wirtschaft nicht, obwohl ihm das möglich gewesen wäre, so ist er dem Gläubiger zum Wertersatz verpflichtet. Im Falle eines gesetzlichen Rücktrittsrechts hat der Berechtigte hinsichtlich der Nutzungen nur für diejenige Sorgfalt einzustehen, die er in eigenen Angelegenheiten anzuwenden pflegt.

(2) Gibt der Schuldner den Gegenstand zurück, leistet er Wertersatz oder ist seine Wertersatzpflicht gemäß § 346 Abs. 3 Nr. 1 oder 2 ausgeschlossen, so sind ihm notwendige Verwendungen zu ersetzen. Andere Aufwendungen sind zu ersetzen, soweit der Gläubiger durch diese bereichert wird.

Referenzen

Dieses Dokument enthält keine Referenzen.

Zitiert von

Urteil vom Landgericht Hamburg - 318 O 341/17
23. April 2018
318 O 341/17 23. April 2018
Urteil vom Landgericht Braunschweig (3. Zivilkammer) - 3 O 1597/17
20. Dezember 2017
3 O 1597/17 20. Dezember 2017
Urteil vom Landgericht Frankenthal (Pfalz) (7. Zivilkammer) - 7 O 385/15
5. Dezember 2017
7 O 385/15 5. Dezember 2017
Urteil vom Landgericht Frankenthal (Pfalz) (3. Zivilkammer) - 3 O 119/17, 4 U 153/17
15. November 2017
3 O 119/17, 4 U 153/17 15. November 2017
Urteil vom Bundesgerichtshof (9. Zivilsenat) - IX ZR 288/14
12. Oktober 2017
IX ZR 288/14 12. Oktober 2017
Teilurteil vom Landgericht Hamburg - 315 O 356/14
1. September 2017
315 O 356/14 1. September 2017
Urteil vom Bundesgerichtshof (5. Zivilsenat) - V ZR 134/16
30. Juni 2017
V ZR 134/16 30. Juni 2017
Urteil vom Bundesgerichtshof (11. Zivilsenat) - XI ZR 573/15
25. April 2017
XI ZR 573/15 25. April 2017
Urteil vom Landgericht Dessau-Roßlau (2. Zivilkammer) - 2 O 522/16
17. März 2017
2 O 522/16 17. März 2017
Urteil vom Bundesgerichtshof (8. Zivilsenat) - VIII ZR 103/15
12. Oktober 2016
VIII ZR 103/15 12. Oktober 2016