Warnung: Dieser Gesetzestext ist möglicherweise veraltet, da der Inhalt nicht aktiv gepflegt wird. Bitte prüfen Sie die offiziellen Quellen.

InsO § 201 Rechte der Insolvenzgläubiger nach Verfahrensaufhebung

Insolvenzordnung

(1) Die Insolvenzgläubiger können nach der Aufhebung des Insolvenzverfahrens ihre restlichen Forderungen gegen den Schuldner unbeschränkt geltend machen.

(2) Die Insolvenzgläubiger, deren Forderungen festgestellt und nicht vom Schuldner im Prüfungstermin bestritten worden sind, können aus der Eintragung in die Tabelle wie aus einem vollstreckbaren Urteil die Zwangsvollstreckung gegen den Schuldner betreiben. Einer nicht bestrittenen Forderung steht eine Forderung gleich, bei der ein erhobener Widerspruch beseitigt ist. Der Antrag auf Erteilung einer vollstreckbaren Ausfertigung aus der Tabelle kann erst nach Aufhebung des Insolvenzverfahrens gestellt werden.

(3) Die Vorschriften über die Restschuldbefreiung bleiben unberührt.

Referenzen

Dieses Dokument enthält keine Referenzen.

Zitiert von

Beschluss vom Bayerisches Oberstes Landesgericht - 101 Kap 1/22
28. Januar 2026
101 Kap 1/22 28. Januar 2026
Beschluss vom Oberlandesgericht Köln - 5 U 61/25
7. Januar 2026
5 U 61/25 7. Januar 2026
Urteil vom Landgericht Bonn - 7 O 302/24
8. August 2025
7 O 302/24 8. August 2025
Urteil vom Oberlandesgericht Düsseldorf - 26 U 12/24
26. Juni 2025
26 U 12/24 26. Juni 2025
Urteil vom Finanzgericht Münster - 10 K 3000/21 K, G
10. Oktober 2024
10 K 3000/21 K, G 10. Oktober 2024
Urteil vom Bundesgerichtshof - II ZR 206/22
23. Juli 2024
II ZR 206/22 23. Juli 2024
Urteil vom Bundesgerichtshof - II ZR 222/22
23. Juli 2024
II ZR 222/22 23. Juli 2024
Urteil vom Bundessozialgericht - B 5 R 8/22 R
18. April 2024
B 5 R 8/22 R 18. April 2024
Beschluss vom Bundesgerichtshof - IX ZB 56/22
21. März 2024
IX ZB 56/22 21. März 2024
None vom Oberlandesgericht Dresden - 13 U 113/23
28. Februar 2024
13 U 113/23 28. Februar 2024